Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Pläne für den Neubau eines Stadions in den Reißwolf gesteckt.

Zwei Tage vor dem 255. "Frankenderby" gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag in der Fußball-Bundesliga teilte der Aufsteiger mit, er werde im traditionsreichen Ronhof bleiben. Pläne für den Ausbau des Areals und des Stadions, das dank Zusatztribünen derzeit 18.000 Zuschauern Platz bietet, sollen bereits vorliegen.

"Das ist für uns kein Salto rückwärts, wir machen einen Schritt nach vorne", sagte SpVgg-Präsident Helmut Hack am Donnerstag. Zuvor hatte er einen Stadionneubau "alternativlos" genannt.

Unter Mithilfe eines Investors hatte der Verein eine 35 Millionen Euro teure Arena für 20.000 Zuschauer an einem neuen Standort geplant, Hack ließ nun aber auch mit Blick auf die Insolvenz von Alemannia Aachen erkennen, dass der Verein keine finanziellen Risiken eingehen wolle.

Nach einem positiven Gerichtsurteil für die SpVgg Greuther Fürth im vergangenen Oktober hatte sich der Verein jetzt mit dem Besitzer der Grundstücke im Ronhof auf eine Verlängerung des Pachtvertrages bis 2040 einigen können.

"Dass die SpVgg im Ronhof bleibt, ist eine super Traumlösung", sagte der Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung. Man habe sich für eine realistische und machbare Lösung entschieden, ergänzte Hack. Der Umbau des Ronhofs soll im Sommer 2013 beginnen.

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