Die Spieler von Werder Bremen haben mit großem Bedauern auf den Wechsel von Manager Klaus Allofs zum Liga-Konkurrenten VfL Wolfsburg reagiert.

"Das ist sehr, sehr schade und ein großer Verlust. Klaus Allofs hat in Bremen über Jahre sehr gute Arbeit geleistet", sagte Kapitän Clemens Fritz, "er hinterlässt eine große Lücke, aber es wird auch ohne ihn in Bremen weitergehen."

Torwart Sebastian Mielitz würdigte Allofs, der nach 13 Jahren bei den Hanseaten dem Angebot der Wölfe nicht widerstehen konnte, "als Gesicht des Vereins. Er hat viel für Werder getan", sagte der 23-Jährige, "er hat eine neue Herausfoerderung gesucht, dafür wünsche ich ihm viel Erfolg. Aber wir müssen uns jetzt auf unsere Aufgaben fokussieren."

Allofs hatte nach tagelangen Spekulationen den Wechsel nach Wolfsburg am Donnerstagmittag bestätigt. Der 55-Jährige soll bei den Niedersachsen, die pikanterweise in zehn Tagen in der Bundesliga auf Werder treffen, einen Vertrag bis 2016 erhalten und Geschäftsführer Sport bei den Wölfen werden. Sein Gehalt soll sich auf drei Millionen Euro pro Jahr verdoppeln.

Der Managerposten beim Meister von 2009 war seit der Entlassung von Magath, der als Trainer und Manager in Personalunion gearbeitet hatte, vakant. Die VfL-Klubführung hatte bereits früh nach der Trennung beschlossen, beide Funktionen künftig wieder zu trennen.

Allofs leitete seit 13 Jahren die Geschicke bei Werder. Seine Arbeit wurde dort aber zuletzt auch kritisch betrachtet, da der Klub im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 13,9 Millionen Euro zu verzeichnen hatte.

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