Trainer Christian Streich vom Bundesligisten SC Freiburg hat mit Unverständnis auf die Vorwürfe seines Abwehrspielers Beg Ferati reagiert.

Der 25-jährige Schweizer hatte in einem Bericht der "Basler Zeitung" wegen seiner Nicht-Berücksichtigung in dieser Saison schwere Vorwürfe gegen das Führungspersonal der Breisgauer erhoben.

Er denke, seine Art passe ihnen nicht, hatte Ferati in dem Artikel unter anderem gesagt. Der Vertrag des einstigen FC-Basel-Profis in Freiburg läuft noch bis 2014.

"Ich habe Beg in sechs, sieben Gesprächen immer wieder erklärt, dass er hier sportlich keine Chance hat. Ich habe ihm meine höchsten Bedenken mitgeteilt, habe ihm gesagt, dass wird für dich hier eine unglaubliche Zerreißprobe", sagte Streich am Donnerstag.

Der Coach hatte Innenverteidiger Ferati, der in dieser Saison noch kein einziges Mal im Freiburger Bundesliga-Kader stand, gebeten, sich eine neue Herausforderung zu suchen.

"Wir haben uns bemüht, zweite Liga Deutschland oder Schweiz, aber er wollte nie", sagte Streich.

Getroffen zeigte sich der 47-Jährige vom Vorwurf Feratis, es gebe keine Kommunikation mit dem Trainer.

"Meine Spieler können mit mir über alles sprechen. Da gehe ich bis an die Grenzen der Belastbarkeit. Ich bin ihm nicht böse, ich bin eher traurig", sagte Streich, der nun auf eine Reaktion des Innenverteidigers wartet: "Er muss uns jetzt erklären, wie es weitergehen soll."

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