Der Bundesliga steht ein Paukenschlag ins Haus. Nach SPORT1-Informationen gilt es als gesichert, dass Klaus Allofs beim VfL Wolfsburg Wunschkandidat als neuer Sportdirektor ist.

Der Vertrag soll bereits nächste Woche unterschrieben werden. Der VfL-Aufsichtsrat wollte das bisher nicht kommentieren

Allofs ist in Bremen allerdings wohl seit einiger Zeit nicht mehr zufrieden. Auch, weil er zuletzt wenig Geld für Transfers zur Verfügung hatte.

Aber auch der Verein soll mit der Arbeit des 55-Jährigen, der seit 13 Jahren die Geschicke bei den Hanseaten lenkt, zuletzt nicht mehr sonderlich glücklich gewesen sein.

Vor allem Allofs' in den vergangenen Jahren öfter unglückliches Händchen bei Transfers wird offenbar kritisiert.

Ein möglicher Allofs-Nachfolger in Bremen könnte Frank Baumann sein.

"Wir werden Allofs keine Steine in den Weg legen, wenn er gehen möchte", wird ein namentlich nicht genannter Werder-Verantwortlicher von der "Welt" zitiert.

Stephan Grühsem, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Aufsichtsratsmitglied beim VfL, sagt: "Allofs ist mit seinem Profil ein Manager, der sicher jedem Klub gut zu Gesicht stehen würde." Allofs selbst hält sich bedeckt.

Fakt ist: Wolfsburg möchte nach der Entlassung von Felix Magath den Trainer- und Managerposten nicht mehr mit ein und derselben Person besetzen.

Allofs stand bereits vor zwei Jahren auf dem Wunschzettel der "Wölfe".

Damals sagte er allerdings ab. Diesmal ist die Lage offenbar grundlegend anders.

Besonders Allofs' Verhältnis zu Werder-Aufsichtsratschef Willi Lemke gilt als belastet.

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