Sportdirektor Fredi Bobic vom Bundesligisten VfB Stuttgart hat trotz des jüngsten Aufwärtstrends der Schwaben offenbar keine Eile bei der Vertragsverlängerung mit Trainer Bruno Labbadia.

"Der Trainer braucht keine Sicherheiten, um in den nächsten Wochen weiter engagiert seinen Job zu machen", sagte Bobic: "In der schnelllebigen Fußballwelt schwimme ich bewusst gegen den Strom und lasse mir Zeit."

Labbadia, dessen Vertrag im Juni 2013 ausläuft, hatte dem VfB nach dem 3:0-Pokalsieg über Zweitligist FC St. Pauli eine Liebeserklärung gemacht und davon gesprochen, dass beide Seiten Interesse an einer Fortsetzung der Zusammenarbeit hätten.

Stuttgart war nach dem Fehlstart in die Saison mit zuletzt zehn Punkten aus vier Liga-Spielen in Tritt gekommen.

Im Auswärtsspiel bei Doublesieger Borussia Dortmund kann der VfB am Samstag (15.30 Uhr/LIGA total!) derweil wieder auf die angeschlagenen Außenverteidiger Gotoku Sakai und Arthur Boka zurückgreifen.

Der BVB sei eine "bärenstarke Mannschaft", lobte Labbadia, und warnte davor, ein ähnliches Spektakel wie beim 4:4 in der vergangenen Saison zu erwarten.

"An einem guten Tag können wir Dortmund wehtun. Sie hatten nicht den besten Start in die Liga, sind aber in der Lage, einmal zehn Spiele in Folge zu gewinnen", sagte Labbadia.

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