Heribert Bruchhagen, Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten Eintracht Frankfurt, sieht sich im Zusammenhang mit den Diskussionen über Gewalt im Fußball gegenüber den Fanausschreitungen bei den Hessen machtlos.

"Wissen Sie, ich habe viele Ideen und Lösungansätze, wenn es darum geht, diesen Verein sportlich und wirtschaftlich nach vorne zu bringen. Aber bei dieser Problematik bin ich ratlos. Einfach nur ratlos", sagte Bruchhagen im Interview der "Welt am Sonntag".

Zudem bezeichnete der 63-Jährige die Gewalt-Entwicklung in der Bundesliga als "grundsätzlich deprimierend" und sprach von einem "Flächenbrand, der sich durch die Liga zieht".

Trainer Armin Veh glaubt indes daran, dass sich der Aufsteiger langfristig in der Spitzengruppe halten kann.

"Unser Ziel muss es sein, etwas zu schaffen, wie Hannover oder Gladbach. Ich verlange das nicht. Aber wir können es schaffen, in andere Regionen zu gelangen", sagte Veh.

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