Boris Vukcevic von 1899 Hoffenheim ist nach einem schweren Autounfall im Heidelberger Klinikum operiert worden und liegt aktuell im künstlichen Koma. Sein Zustand ist kritisch. Das bestätigten die Hoffenheimer per Pressemitteilung.

Wie der Verein weiter mitteilte, stieß der TSG-Profi aus noch ungeklärter Ursache annähernd frontal mit einem LKW zusammen. Der 22-Jährige erlitt beim Aufprall lebensgefährliche Kopfverletzungen und wurde im Krankenhaus umgehend operiert.

Der LKW-Fahrer zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu und wurde zur ambulanten Behandlung ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Hoffenheims Manager Andreas Müller zeigte sich schwer geschockt: "Diese Nachricht hat uns erschüttert. Mannschaft, Trainer, alle hier sind geschockt. Unsere Gedanken sind bei Boris und seiner Familie."

Nach Informationen von LIGA total! denkt der Verein nicht daran, die DFL um eine Verlegung des Heimspiels gegen den FC Augsburg zu bitten.

Vukcevic kam 2008 aus der Jugend des VfB Stuttgart nach Hoffenheim und absolvierte für die TSG bislang 78 Spiele in der Bundesliga. Dabei schoss der 22-Jährige sechs Tore.

Zuletzt traf Vukcevic am 3. Spieltag zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich bei der 3:5-Niederlage gegen Freiburg. Sein Debüt in der Bundesliga gab er am 23. Mai 2009 beim 3:2-Sieg gegen Schalke.

Vukcevic ist U-21-Nationalspieler und spielte bisher sechsmal für die deutsche Auswahl.

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