Ex-Meister-Trainer Christoph Daum plädiert bei den Diskussionen um die Sicherheit im deutschen Fußball für einen offenen Dialog mit den Fans.

"Innerhalb der Bundesliga wurde viel über das Thema Sicherheit gesprochen. Der nächste Schritt muss sein, mit den Fangruppen zu sprechen. Das ist besser, als wenn man übereinander spricht", sagte der 58-Jährige.

Zudem habe der Fall Pezzoni einen "Nachholbedarf in den Bereichen Kommunikation, Prävention und des Ausschöpfens der rechtlichen Mittel" gezeigt.

Sollte "kein Zugang" zu Problem-Fans mehr möglich sein, müssten die Vereine "ihre rechtlichen Mittel ausschöpfen".

Kevin Pezzoni, ehemaliger Abwehrspieler des früheren Daum-Klubs 1. FC Köln, hatte den Verein um Auflösung seines Vertrages gebeten, nachdem er vor seiner Haustür und auch im Internet von FC-Hooligans bedroht worden war.

Während der Karnevalstage hatte ihm ein Angreifer per Faustschlag bereits das Nasenbein gebrochen.

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