Felix Magath hat seinem Spitznamen "Quälix" wieder alle Ehre gemacht. Nach dem schwachen Auftritt des VfL Wolfsburg beim 0:3 gegen Bayern München zog der Trainer die Zügel an und ließ seine Schützlinge am Mittwoch und Donnerstag gleich zweimal zum Training antreten - in einer englischen Woche ein enormes Pensum.

"Der kämpferische Einsatz hat nicht gestimmt. Wir sind gegen die Bayern nicht in die Zweikämpfe gekommen. Sie waren zu schnell für uns", befand Magath.

Die Mannschaft hatte sich nach der Pleite von München zudem zusammengesetzt und selbstkritisch festgestellt, dass die Einstellung nicht gestimmt habe. "Ich finde es gut, dass sich die Spieler unterhalten. Das ist ein gutes Zeichen", meinte Magath.

Vor dem Spiel gegen den FSV Mainz 05 am Sonntag (17.30 Uhr/LIGA total!) bangt Magath um den Einsatz von Innenverteidiger Naldo. Der Neuzugang aus Bremen hat sich eine Rippenprellung zugezogen und konnte in den letzten beiden Tage nicht trainieren.

"Eine Rippenprellung ist genauso schmerzhaft wie ein Bruch. Ich hoffe, dass Naldo die Schmerzen aushält und spielen kann. Wir haben ja zum Glück einen Tag länger Zeit", äußerte Magath.

Gegner Mainz sieht Magath im Aufwind. "Sie haben im Spiel gegen Schalke die Kurve gekriegt. Wir müssen deren Abwehr unter Druck setzen. Wir sollten so spielen, wie in der zweiten Halbzeit beim 1: 1 gegen Fürth, nur effektiver."

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