Hoffenheims neuer Manager Andreas Müller wehrt sich im SPORT1-Interview gegen die Gerüchte, dass seine Verpflichtung im Kraichgau mit der Freundschaft zu Spielerberater Roger Wittmann zusammenhängt.

"Der Vorwurf langweilt mich, das ist frei erfunden. Wahr ist: Ich habe den Job über ein aus meiner Sicht sauberes Auswahlverfahren und mehreren Gesprächen mit der Geschäftsführung, den Gesellschaftern und nicht zuletzt dem Trainer der TSG Hoffenheim gekriegt", erklärte Müller.

Auch die Bezeichnung "Heilsbringer" bereitet dem ehemaligen Schalker Manager Unbehagen: "Ich bin ein Arbeiter. Ich kann Entwicklungen erkennen, dann muss man sie analysieren und eine einheitliche Linie im Klub haben. Es gibt vielfältige Aufgaben. Vor allem bist du als Manager als Kommunikator gefragt. Da sehe ich meine wichtigste Aufgabe."

Mit Trainer Markus Babbel glaubt Müller einiges gemeinsam zu haben und freut sich auf die Zusammenarbeit: "Er ist ein richtig guter Typ, er ist geradeaus. Wir haben uns gesagt, dass wir uns immer offen und ehrlich die Meinung sagen werden, wenn etwas ist. Loyalität ist mir ganz wichtig, dazu kommt eine hohe Leistungsbereitschaft und unbändige Leidenschaft gepaart mit Siegeswillen und Disziplin. Das sind Werte, für die ich einstehe. Das ist auch bei Babbel und mir so."

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