Nach drei Nullnummern in Folge hat Fortuna Düsseldorfs Trainer Norbert Meier die Kritik am Catenaccio seiner Mannschaft zurückgewiesen.

"Ich kann nur darüber lächeln, wenn ich überall höre und lese, wir würden destruktiv spielen. Das lässt mich kalt. Wir wollen immer Fußball spielen und nicht nur zerstören", sagte der Coach vor dem Aufsteiger-Duell bei der SpVgg Greuther Fürth am Dienstag (20 Uhr).

Mit einem vierten 0:0 hintereinander würde die Fortuna für ein Liga-Novum sorgen. Meiers Marschroute ist betont vorsichtig: "Unser Ziel ist, nach vorne Nadelstiche zu setzen. Je weiter wir den Gegner vom eigenen Tor weghalten, desto weniger laufen wir Gefahr, einen Gegentreffer zu kassieren", sagte der 54-Jährige und verwies auf die vielen Neuzugänge in seinem Team. Besonders die Offensive sei neu zusammengestellt und noch nicht eingespielt.

Für die Fortuna ist es die zweite Reise nach Fürth innerhalb weniger Monate, im April holte der Klub noch in der Zweiten Ligaein 1:1.

"Wir haben damals durch ein wunderschönes Freistoßtor von Ken Ilsö noch die Kurve bekommen. Das war damals die Grundvoraussetzung dafür, dass wir den entscheidenden Vorsprung im Kampf um den Relegationsplatz gehalten haben", betonte Meier.

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