Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Rekordmeister Bayern München fordert die Beibehaltung längerer Sommerpausen nach großen Turnieren wie in diesem Sommer.

"Solch eine vernünftige und seriöse Vorbereitung muss es künftig immer geben! Hier sind der DFB und die DFL gefragt, damit dieser Terminplan nicht mehr die Ausnahme ist, sondern die Regel. Es darf keinen Malus mehr bedeuten, wenn man, wie Bayern München, viele Spieler für die Nationalmannschaften abstellt", schrieb Rummenigge in seinem Editorial im "Bayern-Magazin".

Die Profis bräuchten "nach EM oder WM drei Wochen Urlaub, um zu regenerieren, die Trainer brauchen vier, fünf Wochen Vorbereitung. Weniger Zeit für Regeneration und Präparation darf es nicht mehr geben!", schrieb Rummenigge weiter.

Der 56-Jährige sieht in der im Gegensatz zu vergangenen Jahren ausgedehnten Sommerpause einen der wichtigsten Gründe für den perfekten Saisonstart der Münchner mit sieben Siegen in sieben Pflichtspielen, und betonte: "Daraus muss man Lehren ziehen."

Neben der gelungenen Vorbereitung nannte Rummenigge die "deutliche Verstärkung des Kaders" sowie die "Gier, endlich wieder Titel zu holen" als Gründe für den guten Start.

Dennoch warnte er - wie nach dem 2:0-Sieg des FC Bayern am Samstag bei Schalke 04 - vor Euphorie.

"Ich darf daran erinnern, dass wir letztes Jahr ebenfalls einen sehr vielversprechenden Auftakt hatten. Zwischenzeitlich hatten wir acht Punkte Vorsprung. Das Ende ist bekannt."

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