Trainer Markus Babbel geht offensiv mit einem möglichen Rauswurf beim kriselnden Bundesligisten 1899 Hoffenheim um.

"Ich bin der Letzte, der das Geschäft nicht kennt. Es ist klar, dass Resultate hermüssen. Wenn Vereins-Verantwortliche glauben, es geht gerade alles den Bach runter, greifen sie nach einem letzten Strohhalm", sagte der 39-Jährige im Interview mit der "Bild am Sonntag".

Zudem verteidigte Babbel seine Entscheidung, den Manager-Posten an Andreas Müller abzugeben.

"Das hat nichts mit Resultaten zu tun. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich beiden Sachen nicht gerecht werden kann. Man verliert den Blick fürs Wesentliche, man nutzt sich stark ab, es war zuviel Stress."

Trotzdem habe er seinen "Job erledigt" und einen Umbruch vollzogen. Die Hoffenheimer hatten einen Fehlstart in die 50. Bundesliga-Saison hingelegt.

Nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim Viertligisten Berliner AK (0:4) hatte 1899 auch die ersten drei Bundesliga-Spiele bei Borussia Mönchengladbach (1:2), gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt (0:4) und beim SC Freiburg (3:5) verloren.

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