Eintracht Frankfurt bangt vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg am Freitag um den Einsatz von Kapitän Pirmin Schwegler. Der defensive Mittelfeldspieler hat eine Grippe.

Erste Alternative für den Schweizer wäre Edeljoker Martin Lanig, der in dieser Saison bisher zwei Tore bei drei Einwechslungen erzielte. "Dann müsste ich nicht groß umstellen", sagte Eintracht-Trainer Armin Veh am Donnerstag.

Neben Schwegler mussten auch Torwart Kevin Trapp, Mittelfeldspieler Alexander Meier und Stürmer Olivier Occean unter der Woche vorübergehend mit dem Training aussetzen. Dem Einsatz des Trios am Freitag soll laut Veh aber nichts im Wege stehen.

Mit einem Sieg in Nürnberg könnten die Hessen mit 12 Punkten aus vier Spielen einen Startrekord in der Vereins-Historie aufstellen. "Es wäre nicht schlecht. Ich fände es gut, wenn es klappen würde. Dann könnte ich mir später ein Buch kaufen, und wir würden drin stehen", sagte Trainer Veh.

Zudem lobte der Eintracht-Coach den Gegner aus Franken: "Sie sind gut drauf und sehr selbstbewusst. Mein Kollege macht dort einen guten Job. Vor allem bei Standards sind sie gefährlich. Sie haben mit Hiroshi Kiyotake einen Spieler, der sie überragend schlägt, außerdem kopfballstarke Spieler."

Veh lobt zwar das Konzept des Club, hätte auf eine ähnliche Rolle als Ausbildungsverein aber keine Lust: "Die Spieler konnten dort weggehen, weil sie ausgeliehen waren und gute Leistungen gezeigt haben. Wir haben Spieler über Jahre verpflichtet und es selber in der Hand."

Zur Zukunft der Eintracht-Jungstars Sebastian Jung und Sebastian Rode meinte Veh: "Es kann sein, dass sie weggehen. Ich hätte aber keine Lust, dass ich jedesmal wieder neu aufbauen müsste."

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