Andreas Müller hat an seinem ersten Arbeitstag als Manager von Bundesligist 1899 Hoffenheim angekündigt, alles zu tun, um die Talfahrt der Mannschaft in der Bundesliga zu stoppen.

"Zunächst geht es nun für alle Beteiligten darum, der Mannschaft zu helfen, damit sie so schnell wie möglich ihre wahren Qualitäten abruft und punktet", sagte der am Dienstag verpflichtete Müller: "Dabei werde ich dem Trainerteam mit Rat und Tat zur Seite stehen."

Mit Chefcoach Markus Babbel teile der ehemalige Manager von Schalke 04 die "gleiche Vorstellung von Fußball", sagte Müller: "Das lässt mich sehr positiv gestimmt in die Zukunft blicken."

Mit der Verpflichtung des 49-jährigen Müller befreiten die Klub-Verantwortlichen Babbel endgültig von dessen bisheriger Doppelfunktion. Der 40 Jahre alte Coach hatte die Klub-Verantwortlichen bereits nach der Auftaktpleite bei Borussia Mönchengladbach (1:2) um Entlastung gebeten.

"Von Beginn an war vereinbart, dass wir es Markus Babbel überlassen, darüber zu entscheiden, wie lange er die Doppelfunktion ausüben möchte. Ende August hat er uns darüber informiert, dass er sich voll auf das Traineramt konzentrieren möchte", sagte 1899-Mäzen Dietmar Hopp:

"In den sich anschließenden Gesprächen hat Andreas Müller alle Beteiligten mit seinen Vorstellungen und seiner Persönlichkeit voll überzeugt. Ich bin froh und erleichtert, dass es ihm gelungen ist sein bisheriges Engagement so kurzfristig zu beenden."

Erste Meriten als Manager erwarb sich der ehemalige Bundesliga-Profi bei Schalke 04, mit dem er als Spieler 1997 den UEFA-Pokal gewinnen konnte.

2006 hatte er in Gelsenkirchen nach dem Ausscheiden von Rudi Assauer die Hauptverantwortung übernommen und die Königsblauen zweimal in Folge in den Europacup geführt. Ein Ziel, das man sich auch in Hoffenheim vor der Saison gesetzt hatte.

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