Der verletzte Nationalspieler Mario Gomez muss sich weiter in Geduld üben. Der Zeitpunkt der Rückkehr des 27 Jahre alten Stürmers von Bayern München ist völlig offen.

"Ich weiß es selber nicht, wann ich wieder voll einsteigen kann, wann ich wieder beim Mannschaftstraining mitmachen darf", sagte Gomez der Münchner tz. Er sei "da selber sehr ungeduldig. Ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie viel Zeit der Fuß noch braucht. Ich weiß nicht, wo ich stehe."

Es habe "eigentlich nie einen richtigen Plan gegeben. Es hängt einfach jeden Tag davon ab, wie der Fuß reagiert. Im Moment geht es sehr gut", äußerte der Torjäger des deutschen Rekordmeisters.

Er sei derzeit zwar schmerzfrei, "aber man darf es sich nicht so vorstellen, dass ich mich eine Stunde auf das Laufband stelle, und alles ist gut. Es ist gerade nur so ein Rantasten, mehr noch nicht".

Damit dürfte Gomez Bundestrainer Joachim Löw auch bei den anstehenden WM-Qualifikationsspielen am 12. Oktober in Dublin gegen Irland und am 16. Oktober in Berlin gegen Schweden fehlen - auch wenn Bayern-Trainer Jupp Heynckes dem 27-Jährigen am Dienstag "sehr gute Fortschritte" attestierte:

"Er hat keine Beschwerden mehr, man muss mal abwarten. Ich weiß nicht, ob das noch ein paar Wochen dauert, es kann auch schneller gehen."

Gomez war am 7. August am linken Sprunggelenk operiert worden. Es mussten freie Gelenkkörper entfernt werden. Derzeit wird er beim FC Bayern von Mario Mandzukic vertreten, der in den ersten fünf Pflichtspielen sechs Tore erzielte.

Bayern-Trainer Jupp Heynckes hatte Gomez dennoch zuletzt schon einmal Mut zugesprochen: "Wenn Mario wieder zurückkommt, muss er sich nicht hinten anstellen."

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