Rafael van der Vaart will vor seinem Comeback in der Fußball-Bundesliga nicht als alleiniger Heilsbringer des Hamburger SV angesehen werden. "Ich bin kein Erlöser! Ich weiß, dass viele Wunder von mir erwarten, aber ich kann nicht über das Wasser laufen", sagte der niederländische Nationalspieler der "Bild".

Er sei in Hamburg, "um gut Fußball zu spielen und die Qualität der Mannschaft zu verbessern". Der HSV solle wieder ein Top-Verein werden.

Van der Vaarts erster Liga-Einsatz für den HSV wird am Sonntag (17.30 Uhr/LIGA total!) im Spiel bei Eintracht Frankfurt erwartet.

Als Vorbild nannte van der Vaart, der für 13 Millionen Euro Ablöse von Tottenham Hotspur an die Elbe zurückgekehrt war, den deutschen Meister Borussia Dortmund.

"Dortmund hat es vorgemacht. Der BVB war vor vier Jahren weit weg von der Spitze. Und jetzt? Zweimal Meister!", sagte der 29-Jährige.

Van der Vaart erklärte, er spüre kein Verlangen, in seiner Karriere noch bei einem anderen Klub zu spielen.

"Es ist sehr gut möglich, dass der HSV meine letzte Station sein wird. Es sei denn, mir sagt jemand vom Verein: 'Tut mir leid, Rafa. Für dich reicht's nicht mehr.'"

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