Nach seinem kapitalen Fehlschuss in der Nationalmannschaft gegen Deutschland ist Marko Arnautovic zurück in Bremen.

Wie er denn gelandet sei, fragten die Journalisten Werders Trainer Thomas Schaaf vor dem Nordderby der Bundesliga bei Hannover 96 am Samstag.

"Mit dem Flieger", antwortete Schaaf gewohnt trocken und machte sofort klar, dass sein österreichischer Stürmer die 1: 2-Pleite in der WM-Qualifikation bestens verdaut hat.

"Er muss das Positive aus dem Spiel mitnehmen", sagte Schaaf: "Klar, hat Österreich verloren, aber es ist doch besser so, als ein Gurkenspiel absolviert zu haben."

Auch die Teamkollegen Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic seien fit und mit vielen positiven Erfahrungen in Bremen gelandet.

Überhaupt plagen Schaaf vor dem Duell in Hannover keine Personalsorgen. Der 51-Jährige erwartet eine "intensive Partie". Schaaf lobte den Kontrahenten: "Man merkt, dass die Mannschaft gefestigt ist und großes Selbstvertrauen hat."

Für Manager Klaus Aloffs hat es allerdings noch keine Wachablösung im Norden gegeben, obwohl Hannover zum zweiten Mal in Folge europäisch vertreten ist, während Bremen zum zweiten Mal in Serie den internationalen Wettbewerb verpasst hat.

"Wir fühlen uns noch immer als Nummer eins im Norden", sagte Allofs: "Es kommt ja auf die Blickrichtung an. Schauen sie nur auf die ewige Tabelle oder die Champions-League-Teilnahmen."

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