Nationalspieler Marco Reus fürchtet nach dem "Fall Kevin Pezzoni" um seine eigenes Privatleben.

"Ich passe auch vorerst auf, wo ich mich nun privat bewege. Das ist schon erschreckend", sagte der Neu-Dortmunder in der "Sport Bild".

Der Ex-Kölner Pezzoni war Ende August Opfer von Attacken einiger Kölner Hooligans geworden. Der FC und der 23-Jährige lösten daraufhin den bestehenden Vertrag auf.

"Das ist einfach brutal. Die Menschen unterscheiden nicht mehr, was Privatsphäre ist und was nicht. Wir sind normale Menschen! Ja, wir verdienen mehr Geld! Aber wir müssen dafür in der Öffentlichkeit viel leisten ? und unser Privatleben kommt sehr kurz", erklärte Reus: Für Kevin ist es hart: Er spielt seit vielen Jahren für diesen Verein. Das nagt sicher sehr an ihm. Es tut regelrecht weh, das zu erleben."

Der Fußballer des Jahres ist davon überzeugt, dass die "Anfeindungen nie aufhören" werden.

"Die Hooligans lachen sich doch über Stadion-Verbote kaputt. Die sagen sich doch: 'Ok, dann machen wir vor dem Stadion Randale'. Die Polizei will es verständlicherweise auch lieber, dass diese Typen ins Stadion gehen, um sie dann dort dingfest zu machen. Von daher werden wir Spieler weiterhin so etwas zu hören bekommen."

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