Karl-Heinz Rummenigge hat die ehemaligen Bayern-Profis Oliver Kahn und Mehmet Scholl wegen ihrer Arbeit als TV-Experten kritisiert.

Laut des Vorstand-Vorsitzenden des FC Bayern muss vor allem Kahn darauf aufpassen, sich eine Chance auf ein Amt bei den Münchnern durch seine Aussagen nicht zu zerstören.

"Wir haben da ja ein prominentes Beispiel in Lothar Matthäus. Der hat sich irgendwann um Kopf und Kragen geredet und sich die Tür beim FC Bayern am Ende selbst zugeschlagen", sagte Rummenigge in der "Sport Bild".

Auch im Fall Mehmet Scholl machte der Vorstandsboss klar, dass Ex-Nationalspieler seinen Vertrag als Experte nicht verlängern darf, wenn er Angestellter beim Rekordmeister bleiben will.

"Man muss sich irgendwann entscheiden, welchen Weg man gehen will: den als Trainer oder den als Experten. Beides harmoniert nicht", sagte Rummenigge.

Es sei klar, "wenn Scholls Verträge mit Fernsehen und Werbung, die hier kritisch gesehen werden, auslaufen, werden sie auch nicht verlängert. Basta."

Generell beobachtet Rummenigge die Riege der TV-Experten, die einst Spieler des FC Bayern waren, skeptisch. Es habe sich ihm "noch kein Vorteil aufgetan. Das Wort Lob scheinen einige unserer Ex-Spieler in dieser Rolle vergessen zu haben", sagte der 56-Jährige.

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