Trainer Felix Magath vom Bundesligisten VfL Wolfsburg hat sich gegen sein Image als Schleifer zur Wehr gesetzt.

"Das ist ausgemachter Unsinn, da findet eine völlige Fehlbetrachtung statt. Wenn man in seinem Sport Erfolg haben will, muss man eben mehr tun als die anderen", sagte der Fußball-Lehrer in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Der ehemalige Nationalspieler wird bei seiner Sichtweise nach eigener Einschätzung von seiner Zeit beim Hamburger SV geprägt:

"Wir waren damals eine gute Mannschaft. Ich war dabei, da wurde viel erarbeitet, etwas entwickelt. Das hat bis oben geführt. Körperliche Fitness, Disziplin und Ordnung waren die Säulen des Erfolgs. Das versuche ich auch bei meiner Arbeit umzusetzen."

Der Coach möchte die Niedersachsen nach schwächeren Jahren wieder an die deutsche Spitze führen.

"Ich will auf Sicht wieder Deutscher Meister werden - und in die Champions League", sagte Magath, der noch Zweifel hegt, ob sich neben Bayern München auch Borussia Dortmund auf Dauer an der Ligaspitze festsetzen wird:

"Das kann nach zwei erfolgreichen Jahren noch nicht endgültig bewertet werden. Da müssen wir abwarten."

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