Hertha BSC würde bei einem endgültigen Abstieg in die Zweite Liga die Ausgaben für die Profis um mehr als die Hälfte senken.

Für die Zweitliga-Spielzeit 2012/13 plant der Hauptstadt-Klub mit einem Spieleretat in Höhe von 13 Millionen Euro statt wie in der abgelaufenen Saison mit 27 Millionen Euro. Das gab Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend bekannt.

Noch hält sich Hertha jedoch offen, ob man die Wertung des Relegations-Rückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2) vor dem Schiedsgericht des DFB anfechtet.

Die Chance darauf ist nach zwei gerichtlichen Niederlagen vor dem DFB-Sportgericht und -Bundesgericht jedoch eher unwahrscheinlich.

In der 2. Liga planen die Berliner mit Einnahmen in Höhe von 31,8 Millionen Euro, dem stehen Ausgaben in Höhe von 45,0 Millionen Euro gegenüber. Bereits jetzt plagen den Klub Verbindlichkeiten in Höhe von 34,7 Millionen Euro.

"Wir sind nicht gezwungen, Transfers zu tätigen. Aus kaufmännischer Sicht ist aber jede zusätzliche Einnahme willkommen", sagte der Finanz-Geschäftsführer.

Als Verkaufskandidaten gelten vor allem der Brasilianer Raffael und der Kolumbianer Adrian Ramos. Beide Südamerikaner stehen beieinigen Bundesligisten hoch im Kurs und gelten als Top-Verdiener der Berliner.

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