Das DFB-Bundesgericht lehnte am Freitagabend den Einspruch der Berliner gegen die Wertung des Relegations-Rückspiels gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) ab.

Die Verantwortlichen der Hertha müssen nach zwei verzweifelten Versuchen ein Wiederholungsspiel zu erwirken, entscheiden, ob sie auch noch das Ständige Neutrale Schiedsgericht des DFB noch anrufen - und sich mit den Planungen für die Zweite Liga beschäftigen.

Neu-Trainer Jos Luhukay, der momentan noch in den Niederlanden Urlaub macht, beurteilt die Bundesgerichts-Entscheidung ganz diplomatisch.

"Ich war nicht dabei, als die beiden Spiele gespielt wurden. Ich habe aber sowieso für beide Ligen unterschrieben, die Chance auf den Klassenerhalt war 50:50. Ich muss die Herausforderung annehmen", sagt Luhukay im Gespräch mit SPORT1.

"Die sportliche Depression bringt sehr viel Druck mit sich. Hertha gehört in die Bundesliga und wir müssen versuchen wieder Euphorie im Verein und im ganzen Umfeld entstehen zu lassen."

Und weiter: "Am 24. Juni fange ich an und schaue nach vorne. Dass, was in meinen Möglichkeiten liegt, versuche ich ab meinem ersten Tag bei Hertha anzugehen. Jetzt hat man Klarheit und ich werde ab nächster Woche mit den Verantwortlichen die Kaderplanung vorantreiben."

Unterdessen bleibt der Urlaubsstopp der Profis von Fortuna Düsseldorf weiterhin bestehehn. Fortuna-Sprecher Tom Koster sagte der "dpa": "Es gibt vorerst keinen Urlaub, das wurde der Mannschaft am Samstagmorgen bei einem Treffen mitgeteilt."

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