Edmund Stoiber, früherer bayerischer Ministerpräsident und Mitglied des Aufsichtsrats von Bayern München, will der Gewalt im deutschen Fußball mit der Wiederaufrichtung von Zäunen Herr werden.

"Die Sicherheitszäune müssen wieder her, vor allem vor den Fanblöcken ist das ganz wichtig. Nur so kann man die sogenannten Fans abhalten, sich auf den Weg in Richtung Spielfeld zu machen und Chaos auszulösen", sagte Stoiber der "Sport Bild".

Diese Maßnahme sei zwar ein "Rückfall in alte Zeiten", aber das einzige Mittel, betonte Stoiber. "Es geht nicht anders, weil die Hemmschwelle so sehr zurückgegangen ist. Zudem müssen im Stadion noch mehr Sicherheitskräfte, vor allem Polizisten, präsent sein."

Der 70 Jahre alte Politiker nannte es "unglaublich, dass so viele Menschen das Spielfeld in Düsseldorf beim Relegationsrückspiel fast ungestört stürmen konnten".

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