Mäzen Dietmar Hopp von 1899 Hoffenheim hat den Strategiewechsel unter Trainer Markus Babbel gelobt und gleichzeitig Ex-Manager Ernst Tanner für dessen Personalpolitik kritisiert und ihm fehlende Kontinuität vorgeworfen.

"Die Verpflichtung von Marco Pezzaiuoli war eine Nacht-und-Nebel-Aktion. Dann hat Tanner, auch beraten von anderen, Holger Stanislawski herausgesucht. Er hat beide vorgeschlagen und abgeschossen", sagte Hopp im Interview mit dem "Mannheimer Morgen".

Es gebe unterschiedliche Wege zum Ziel, "und der Weg von Markus Babbel ist mir lieber als die vorherigen".

Von Babbel erhofft sich Hopp auch neue Impule für die bislang wenig ertragreiche Jugendarbeit des Vereins. "Wir haben noch keinen, der sich über die Jugend so entwickelt hat, dass er in der ersten Mannschaft spielt. Aber Markus Babbel hat ein Auge darauf. Und sollte sich da ein Spieler anbieten, wird er ihn sicher in den Profikader holen", sagte Hopp.

Dass das Team in der vergangenen Saison nur vergleichsweise wenige Zuschauer in die heimische Arena lockte, hält Hopp für nachvollziehbar. "Unsere Heimbilanz der letzten Saison war ja verheerend." Diesem wolle man mit guten Leistungen entgegenwirken.

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