Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat nach dem skandalösen Relegationsspiel zur Bundesliga zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) ein entschlossenes Vorgehen der Profiklubs gegen Gewalttäter gefordert und ihnen ein Ultimatum gesetzt.

"Ich erwarte, dass die Vereine ihrer Verantwortung gerecht werden", sagte der CSU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

"Sie müssen ihren Fans klar machen, dass Gewalt nicht geduldet wird. Sie müssen ihnen außerdem klar machen, dass Pyro-Technik in Stadien nichts zu suchen hat. Und sie müssen ihnen schließlich klar machen, dass es die Fan-Privilegien für Ultras und andere nicht mehr geben wird, wenn dort nicht endlich Ruhe und Ordnung einkehrt", sagte Friedrich weiter.

"Alle 54 Profi-Vereine müssen sich noch vor Beginn der nächsten Saison auf diese Verhaltensregeln einigen", forderte er. Die Saison beginnt am 24. August.

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