Fortuna Düsseldorf sieht den Einspruch von Hertha BSC gegen die Wertung des Relegationsrückspiels am Dienstagabend (2:2) gelassen.

"Wir gehen davon aus, dass das Spiel ordnungsgemäß abgepfiffen wurde und das Spielergebnis Bestand hat", sagte Präsident Peter Frymuth. "Ich finde es doch verwunderlich, die nicht genutzten Chancen in zwei Spielen nun an zwei Minuten festzumachen."

Die Fortuna habe "bisher nicht darüber geredet, dass nach dem 2:1 für uns massiv Sachen aus dem Hertha-Block geflogen sind und die Partie vor dem Abbruch stand. Wir haben uns nicht an dem Schwarzer-Peter-Spiel beteiligt. Hertha macht das nun."

Die Berliner wären nach dem 1:2 im Hinspiel im Falle der Bestätigung des Rückspiel-Ergebnisses durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aus der Bundesliga abgestiegen.

Der verfrühte Platzsturm der Düsseldorfer Fans in der Nachspielzeit hatte eine 20-minütige Unterbrechung verursacht. Anschließend setzte Schiedsrichter Wolfgang Stark die Begegnung noch einmal für rund zwei Minuten fort.

"Das sind natürlich Dinge, die nicht sein sollen", sagte Frymuth über das Verhalten der Fortuna-Fans, "aber es waren in keinster Weise Gewaltattacken. Da hat man schon ganz andere Bilder gesehen."

Bereits am Freitag (13.30 Uhr) wird vor dem DFB-Sportgericht verhandelt.

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