Der deutsche Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel hat den "Krisenmanager" Wolfgang Stark für dessen Leistung beim Relegationsrückspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC (2:2) gelobt.

"Wir sind sehr froh, dass wir unseren erfahrensten Mann zu diesem Spiel geschickt haben. Wir können alle froh darüber sein, dass er mit seiner starken Persönlichkeit alle schwierigen Situationen sauber gelöst hat", sagte Fandel.

Auch Hellmut Krug, Schiedsrichter-Boss der Deutschen Fußball-Liga (DFL), bescheinigte Stark eine exzellente Spielleitung.

"Es war eine sehr gute Schiedsrichterleistung. Es war bewundernswert, mit welcher Ruhe und Gelassenheit Wolfgang Stark diese schwierige Situation bewältigt hat. Alle waren nach den Vorkommnissen emotional sehr mitgenommen, aber er hat trotzdem die richtigen Entscheidungen getroffen", sagte Krug.

Zudem hat Lutz Michael Fröhlich, Abteilungsleiter Schiedsrichter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die regelkonforme Ansetzung der Nachspielzeit bestätigt.

"Insgesamt sieben Minuten waren aufgrund der Vorkommnisse in diesem Spiel angemessen und wurden auch offen vom Vierten Offiziellen angezeigt. Nach fünf Minuten und 50 Sekunden rannten Zuschauer auf das Spielfeld. Die Spielunterbrechung dadurch dauerte gut 20 Minuten. Nach der Spielfortsetzung lief das Spiel noch eine Minute und 30 Sekunden. Das war völlig korrekt so", sagte Fröhlich.

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