Meister-Trainer Jürgen Klopp hat bei allem Bedauern auch Verständnis dafür, dass sein japanischer Spielmacher Shinji Kagawa Borussia Dortmund möglicherweise in Richtung englische Premier League verlassen wird.

"Wir können nicht Shinjis ganze Kindheit und seinen japanischen Kulturkreis ausblenden. Da, wo Shinji geprägt wurde, zählt unsere Bundesliga nichts. Da ist die englische Liga alles", sagte Klopp in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung".

Daher betrachte er "es schon als positiv, dass Shinji sich offenbar wahnsinnig schwer damit tut, eine Entscheidung gegen unsere Gruppe zu treffen", erklärte Jürgen Klopp weiter. Er glaubt aber: "Jeder, der von uns weggeht, trägt allergrößte Zweifel in sich, ob er die richtige Entscheidung trifft."

Die Frage nach der Zukunft von Shinji Kagawa bei Borussia Dortmund wird nach dem DFB-Pokal-Finale am Samstag in Berlin gegen Bayern München beantwortet. Angeblich ist neben Manchester United inzwischen auch der FC Arsenal an Kagawa interessiert.

Kagawas Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2013. Ihm liegt bei den Westfalen ein Angebot für eine Vertragsverlängerung bis 2016 vor.

Kagawa war 2010 für 350.000 Euro von Cerezo Osaka gekommen, er erzielte in der laufenden Saison bereits 13 Tore. Der Marktwert des Dortmunder Shooting-Stars wird derzeit mit rund 17 Millionen Euro beziffert.

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