Präsident Uli Hoeneß sagt für seinen FC Bayern München einen Rekordumsatz in der laufenden Saison voraus.

"Die 350-Millionen-Euro-Grenze knacken wir", sagte Hoeneß im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Den bisher höchsten Umsatz erzielte der deutsche Rekordmeister in der Saison 2009/10 mit 350,2 Millionen Euro, in der vergangenen Spielzeit betrug der Konzernumsatz 328,5 Millionen.

Wie hoch der Gewinn ausfallen werde, hänge vom Ausgang des Finales in der Champions League am 19. Mai im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea ab.

"Zwischen zehn und 20 Millionen Euro sollten als Konzerngewinn auf jeden Fall übrig bleiben", so Hoeneß.

"Hinzu kommt, dass wir die Allianz-Arena bis spätestens 2020 abbezahlt haben. Dann sind wir der reichste Verein der Welt. Wir haben ein Stadion, das fast eine halbe Milliarde Euro wert ist, einen überaus wertvollen Spielerkader und ein prall gefülltes Festgeldkonto."

In der kommenden Saison wird laut Hoeneß mit Trainer Jupp Heynckes, der bis 2013 an die Bayern gebunden ist, über eine Verlängerung des Vertrages gesprochen. Sollte Heynckes aufhören wollen, werde er sicherlich bei der Nachfolger-Suche helfen.

Auf die Frage, ob Jose Mourinho von Real Madrid vorstellbar sei, antwortete Hoeneß: "Ich glaube, er müsste schon Deutsch können. Wenn die Sprachbarriere nicht wäre, würde ich sagen, dass Pep Guardiola (FC Barcelona) sicherlich einer für uns wäre."

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