Für Kölns Vizepräsident Toni Schumacher ist den Abstieg des FC "auch eine einmalige Chance", wie er in seiner Kolumne bei SPORT1 erklärt.

Trotz "grenzenloser Trauer am Rhein" will er aus "jeder noch so groß scheinenden Katastrophe das Positive zu ziehen".

Man wolle "mit einem geplanten, konsequenten Neuanfang dem Verein endlich wieder ein neues Gesicht, eine neue Struktur, eine neue Kultur geben. Wir werden alles hinterfragen und unsere Aufgabe mit Hochdruck angehen. Denn: es muss sich gewaltig etwas ändern."

Dabei ist sich Schumacher der Unterstützung des Anhangs gewiss: "Die wahren Fans haben mir in den letzten Tagen auch ganz deutlich den Eindruck vermittelt, dass sie genau diesen Weg mitgehen wollen."

Schumacher erklärt jedoch auch: " Ich hätte mir zum Einstieg in den Vorstand wie meine Kollegen Werner Spinner und Markus Ritterbach sicher einen besseren Augenblick vorstellen können."

Für die Tumulte nach dem Abpfiff der letzten Partie gegen Bayern München fand der FC-Vize deutliche Worte: "Für Chaoten, die sich wie auch beim letzten Spiel voll daneben benehmen und die Sicherheit Anderer riskieren, muss man sich schämen und konsequent vorgehen."

Dem Gros der Anhänger sprach er dagegen ein Lob aus: "Es ist wohltuend, gut zu wissen, ganz stark, dass sie sich mittlerweile auch vehement gegen die Schandfleck-Fans stellen."

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