Ausgelassen, aber friedliche Feiern im Stadion, beim Public-Viewing in der Westfalenhalle und in der Innenstadt:

Die Dortmunder Polizei registrierte am Morgen nach der Ehrung des alten und neuen deutschen Fußball-Meisters Borussia Dortmund keine besonderen Vorkommnisse.

Insgesamt wurden 15 BVB-Fans wegen des Abbrennens von Pyrotechnik und Widerstands gegen Polizeibeamte in Gewahrsam genommen.

"Aber das ist gemessen an der Masse der Menschen, die unterwegs waren, nichts Außergewöhnliches", sagte ein Sprecher der Polizei.

In der Nacht zum Sonntag feierten mehrere Tausend Menschen bis in den frühen Morgen in der Dortmunder Innenstadt die achte Meisterschaft ihres Klubs. Allein der Alte Markt in der City war ab 19 Uhr mit 5000 Fans gefüllt.

Die Polizei musste lediglich bei einigen alkoholbedingten Streitigkeiten und beim Abbrennen von bengalischem Feuer eingreifen.

Schwarz-gelbe Menschentrauben hatten sich schon am Samstagmittag den Weg zum Stadion gebahnt, das mit 80.720 Besuchern seit Wochen ausverkauft war.

Rund 12.000 Zuschauer verfolgten das 4:0 am letzten Saisonspieltag gegen den SC Freiburg beim Public-Viewing in den Westfalenhallen.

Als um 17.34 Uhr die Spieler des BVB die Meisterschale in den Händen hielten, drängten Zuschauer trotz aller Warnungen und Aufforderungen über den Stadion-Lautsprecher von der Südtribüne auf den Rasen.

Dort rissen die Anhänger als Souvenirs große Stücke aus dem Rasen und demontierten die beiden Tore.

Der dritte Teil der Meisterfeier erfolgt am kommenden Sonntag (13. Mai) nach der Rückkehr der Mannschaft vom Pokal-Endspiel gegen Bayern München (12. Mai) in Berlin.

Beim obligatorischen Autokorso der Spieler durch die Innenstadt werden rund 300.000 Menschen erwartet.

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