Der 1. FC Köln bangt vor seinem "Endspiel" um den Relegationsplatz gegen Bayern München am Samstag (15.30 Uhr/LIGA total!) weiter um Lukas Podolski.

Den Nationalspieler, der in seinem letzten Heimspiel vor dem Wechsel zum FC Arsenal eigentlich auch groß verabschiedet werden soll, plagen weiterhin Magen-Darm-Probleme.

"Es geht ihm etwas besser. Er selbst ist zuversichtlich, dass er spielen kann, aber wir müssen die nächsten Stunden abwarten", sagte Trainer Frank Schaefer am Freitagmittag.

Podolski absolvierte am Tag vor dem Spiel nur ein Lauftraining, nachdem er am Donnerstag komplett hatte pausieren müssen. Offen ist auch der Einsatz von Christian Clemens.

Die Chancen auf einen Einsatz des Mittelfeldspielers, der an Knieproblemen leidet, stehen laut Schaefer bei 50:50.

"Die Mannschaft muss sich diesen Klassenerhalt erst noch verdienen. Das hat sie bisher nicht geschafft", sagte Schaefer und sprach von "einem Extremspiel. Das ist ein Spiel mit Pokal-Charakter, in dem man nicht nach vorne und nicht nach hinten schaut."

Seinen Kollegen Markus Babbel, der mit 1899 Hoffenheim zeitgleich beim Kölner Rivalen Hertha BSC spielt, habe er nicht kontaktiert.

"Ich habe Grundsätze", sagte Schaefer: "Ich habe ihn nicht angerufen, denn ich würde das auch nicht gerne sehen, wenn ich in seiner Situation wäre. Ich denke, dass jeder Trainer in der Bundesliga jedes Spiel gewinnen will. Ich denke, dass er die Mannschaft auch ohne mein Zutun gewissenhaft einstellen wird."

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