VfB Stuttgart und der niederländische Nationalspieler Khalid Boulahrouz gehen künftig getrennte Wege.

Das teilte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic am Donnerstag mit. "Es fällt uns nicht einfach, denn er hat einen fantastischen Charakter. Khalid hat die Entscheidung aufgefasst wie ein Mann", sagte Bobic, der auf eine Verlängerung des Vertrages mit dem Rechtsverteidiger wohl vor allem aus finanziellen Gründen verzichtet:

"Wir müssen mit unserem Spielraum zurechtkommen".

Auch Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia lässt Boulahrouz nur ungern ziehen, weil er über keine gleichwertige Alternative auf dessen Position verfügt. "Wir haben ein großes Vakuum auf rechts", sagte Labbadia.

Neben Boulahrouz werden die Schwaben vor dem letzten Saisonspiel am Samstag gegen den VfL Wolfsburg (15.30 Uhr) auch Stefano Celozzi (Ziel unbekannt), Matthieu Delpierre (zu 1899 Hoffenheim) und Timo Gebhart (zu 1. FC Nürnberg) verabschieden.

Noch einmal bekräftigte Bobic indes, dass der an Nürnberg ausgeliehene Daniel Didavi ab Sommer wieder am Neckar spielt. "Er wird zurückkommen", sagte Bobic.

Labbadia ergänzte, dass Didavi ihm eine lange SMS geschrieben habe, "weil er das Gefühl hatte, sich erklären zu müssen".

Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt Aussagen getätigt, wonach er beim Club bleiben wolle, und Nürnbergs Coach Dieter Hecking gelobt.

"Dass er den Trainer lobt, ist korrekt, das ist aber nichts gegen den VfB", sagte Labbadia, der gerne mittelfristig mit Didavi planen würde: "Wir hoffen, dass er sich länger an uns bindet."

Didavi besitzt beim VfB einen Vertrag bis 2013.

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