Im Milliarden-Poker um die Übertragungsrechte an der Bundesliga für die Jahre 2013 bis 2017 werden in knapp zwei Wochen die Karten aufgedeckt:

Die DFL gab am Donnerstag bekannt, dass am 17. April nach einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Vereine und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes die Vergabe der audiovisuellen Medienrechte ab der Saison 2013/14 entschieden wird.

Aktuell zeichnet sich im Wettbieten um die begehrte Ware "Live-Fußball" ein Zweikampf zwischen dem bisherigen Rechteinhaber "Sky" und der Deutschen Telekom ab.

Unabhängig davon, wer am 17. April von der Liga den Zuschlag für die Satelliten- und Kabel-Übertragungsrechte erhalten wird, darf sich die DFL auf einen warmen Geldregen freuen.

Experten gehen davon aus, dass insgesamt rund 500 Millionen Euro im Jahr für die Bundesliga herausspringen dürften. Bislang kassiert das Oberhaus für die Medienrechte 412 Millionen Euro pro Saison.

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