Interims-Klubchef Werner Wolf vom 1. FC Köln hat die heftige Kritik des Hauptsponsors (REWE-Group) begrüßt und gestützt.

"Herr Caparros als Unternehmenschef unseres Hauptsponsors hat das gute Recht, seine Meinung zu äußern", sagte der Vorsitzende des Verwaltungsrates dem "Kölner Express": "Und mit vielen Dingen spricht er mir und meinen Gesellschaftern aus der Seele."

Als Kritik an der aktuellen Klubführung wollte Wolf die Kritik nicht gewertet wissen: "Wir haben mit Herrn Caparros gesprochen, es ging ihm um das Erscheinungsbild des FC in den letzten Jahren."

Caparros hatte nach dem Sturz auf den Relegationsrang erklärt: "Was da derzeit abläuft, das schadet unserem Image, und das kann ich nicht akzeptieren. Form und das Auftreten dieser Mannschaft sind ein Armutszeugnis. Da muss man dringend die Handbremse ziehen".

Von der Vereinsspitze hatte er entschlossene Taten zur Bewältigung der Krise: "Wir haben derzeit beim FC ein massives Führungsproblem. Wir brauchen mehr Einigkeit und Schnelligkeit. Im Moment habe ich den Eindruck, jeder spricht für sich."

Sogar den Verbleib von Trainer Stale Solbakken hatte Caparros in Frage gestellt: "Wenn mein Team so lange keine Leistung bringt, werde ich auch ausgewechselt."

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