Der Streit um die öffentliche Kommunikation von Manager Michael Preetz von Bundesligist Hertha BSC nimmt immer groteskere Züge an.

Nach der heftigen Kritik einiger Berliner Medien an der Stellungnahme von Preetz auf der klubeigenen Internet-Seite ("Gaga-Brief", "Preetz spricht nur noch mit sich selbst") griff nun Pressesprecher Peter Bohmbach in die Debatte ein und verteidigte Preetz mit ungewöhnlichen Mitteln.

Bohmbach veröffentlichte - erneut auf der Hertha-Homepage - Ablauflisten und Anrufprotokolle des Managers vom vergangenen Wochenende mit genauen Zeitangaben.

Damit reagierte der Pressesprecher auf die Darstellung, Preetz wäre am Sonntag für Journalisten nicht erreichbar gewesen. Dank der detaillierten Abläufe könne sich nun jeder Fans ein "Bild über die Fairness der Berichterstattung in den Berliner Medien machen", hieß es.

Preetz hatte am vergangenen Samstag nach der Bundesliga-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg (1:4) nicht zur Verfügung gestanden und damit zunächst für Verwirrung gesorgt.Tags darauf nahm Preetz auf der vereinseigenen Internet-Seite Stellung zu selbst ausgesuchten Schlagworten und angeblichen Medienanfragen.

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