Der ehemalige Hertha-Coach ist sich sicher: Mit ihm wäre Berlin nicht abgestiegen.

"Mir war schon klar, dass die Rückrunde schwieriger als die Hinrunde wird. Andererseits bin ich mir auch sicher, dass wir mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit die Klasse gehalten hätten, da die Mannschaft und das Trainerteam richtig gut funktionierten", sagte Babbel in der "Sport Bild"

Derzeit rangiert der Hauptstadt-Klub auf dem 17-Tabellenplatz.

Babbel bedauerte die überraschende Trennung im Winter: "Die Mannschaft hat immer, wenn es um die Wurst ging, mentale Stärke gezeigt. Wir haben uns immer vertraut. Schade, dass es eben nicht mehr weiterging", erklärte der Hoffenheim-Coach.

Bei seinem neuen Klub kann sich Babbel eine Doppelrolle als Manager und Trainer auch längerfristig sehr gut vorstellen. Diese hat er nach der Trennung von Ernst Tanner zunächst bis zum Saisonende inne.

"Für mich ist es eine große Herausforderung und Ehre, dass ich neben der Trainertätigkeit auch die Kaderplanung für die nächste Saison übernehmen darf. Ich kann nur sagen, dass ich mir den Job grundsätzlich schon vorstellen kann", sagte der 39-Jährige.

Ob der ehemalige Hertha-Coach beide Ämter auch über den Sommer hinaus ausüben wird, ist allerdings noch offen: "Die Entscheidung, wie auch immer, wird im Sommer fallen. Bis dahin machen wir erst einmal so weiter. Ich muss auch selbst erst mal sehen, ob ich dem Verein in der Position helfen kann, und ob es zu mir passt."

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