Die Verwirrung um die Zukunft von Stale Solbakken beim 1. FC Köln ist aufgelöst: Der Trainer der krisengeschüttelten "Geißböcke" darf seine Arbeit trotz des desaströsen 1:2 beim FC Augsburg und dem Sturz auf den Relegationsplatz fortsetzen.

"Es wird drastische Veränderungen in der Mannschaft und in der Trainingsvorbereitung für das Spiel gegen Bremen geben. Das ist Aufgabe von Stale Solbakken und so mit ihm besprochen", erklärte Geschäftsführer Claus Horstmann am Sonntagnachmittag.

Zuvor hatten verschiedene Kölner Medien bereits über einen Rauswurf Solbakkens und die Übernahme des Teams durch Ex-Coach Frank Schaefer berichtet.

Doch Solbakken darf weitermachen, Horstmann nimmt vielmehr die Mannschaft in die Pflicht: "Von der Mannschaft erwarten wir den unbedingten Willen, sich mit aller Kraft und Leidenschaft gegen das weitere Abrutschen in den Keller der Liga zu stemmen. Es gibt keine Alibis für mangelnde Leistungsbereitschaft."

Dr. Werner Wolf, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des 1. FC Köln ergänzte: "Wir sind nach intensiven Gesprächen und entsprechender Analyse der Überzeugung, dass die sportliche Trendwende mit Stale Solbakken als Trainer möglich ist. Er hat das volle Vertrauen der Verantwortlichen, die vereinbarten Veränderungen auch umzusetzen."

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