Alexander Esswein (l.) erspielte 140 Punkte, Shinji Kagawa 210 beim SPORT1 Bundesliga Manager © getty

Nürnbergs Stürmer entpuppt sich beim SPORT1 - Bundesliga Manager als preiswert. Kagawa ist am gefragtesten. Ein Österreicher siegt.

München - Der Österreicher "Giesegoal", SPORT1-Experte Uwe Morawe , die Liga "Corvette" und Robert Lewandowski heißen die Sieger beim SPORT1 - Bundesliga Manager (Zum Manager) der Saison 2011/12.

Auch Dortmunds Shinji Kagawa darf sich als Gewinner fühlen.

Über 182.000 Manager haben beim SPORT1 Bundesliga Manager ein Team ins Rennen geschickt und am Ende setzte sich "Giesegoal" die Krone auf und verwies "Tobestar81" und "Imperator" auf Platz zwei und drei. (Zur Gesamtrangliste)

2568 Punkte insgesamt reichten zum Sieg, was einem Punkteschnitt pro Spieltag von 75,53 Punkten entspricht.

Morawe bester Promi

Einen Schnitt von 72,18 Punkten holte Uwe Morawe. Der SPORT1-Kommentator gewann damit die Wertung der Prominenten-Liga vor Ex-Profi Marko Rehmer und SPORT1-Chefreporter Thomas Herrmann. (Die Prominenten-Liga)

"Corvette" bei Ligen vorn

Das beste Kollektiv bot die Liga "corvette" Die aus sechs Mitgliedern bestehende Gemeinschaft holte zwei Punkte im Schnitt mehr als "Spielführer" und drei mehr als "!Abstauber".(Zur Gesamtrangliste)

Die meisten Punkte als Spieler staubte Dortmunds Robert Lewandowski ab und brachte den Managern, die auf den Polen von Spieltag eins bis 34 vertrauten, 233 Punkte.

Wer dagegen auf Freiburgs Torwart Daniel Batz oder die Hoffenheimer Andreas Ibertsberger und Sandro Wieser setzte, bekam in der gesamten Saison nur zwei magere Punkte.

90 Punkte im Schnitt

Insgesamt spielten 459 Profis 41426 Punkte ein, was einen Durchschnitt von etwas über 90 Zählern pro Spieler bedeutet. Herthas Andre Mijatovic, Gojko Kacar vom Hamburger SV, Atsuto Uchida von Schalke 04 und der im Winter vom SC Freiburg verkaufte Papiss Demba Cisse erspielten genau 90 Punkten und sind somit Bundesliga-Durchschnitt.

Bestseller aus Japan

Auf der Einkaufsliste lag Shinji Kagawa ganz vorn: 111.482 Mal griffen die Manager zu und verpflichteten den Wirbelwind. Es folgte Mönchengladbachs Torwart Marc-Andre ter Stegen, der 79.791 Mal gekauft wurde. Auf Platz drei der meistgekauften Spieler: Lewis Holtby mit 72.137 Shoppingtouren.

Kagawa von Beginn an

Gleiches Bild bei den Berufungen in die erste Elf: Kagawa wurde insgesamt 2.122.552 Mal in die Startformation gestellt, gefolgt von Gladbachs Torwart Marc-Andre ter Stegen, der 1.754.683 Mal aufgestellt wurde.

Bei den Verkäufen haben sich die Manager am häufigsten aber auch wieder von Kagawa getrennt. 43.664 Mal wurde mit dem Japaner Kasse gemacht. Auf Platz zwei und drei der am meisten verkauften Spieler rangieren Heung-Min Son vom Hamburger SV und Mohammed Abdellaoue von Hannover 96.

Effizienz namens Esswein

Viele Punkte für kleines Geld. Dieses boten zahlreiche Profis aus dem niedrigsten Marktwert-Segment 100.000 Euro: Nürnbergs Alexander Esswein spielte 140 Punkte ein. Konstantinos Fortounis, vom 1. FC Kaiserslautern hatte am Ende 120 Zähler auf der Habenseite. Auch Gökhan Töre vom Hamburger SV war sein Geld wert: 112 Punkte holte der Offensivspieler.

Millionengrab Adler

Spieler, die viel Geld kosteten, aber den Manager wenig einbrachten gab es auch zuhauf: Rene Adler kostete 4,7 Millionen am Ende, spielte aber kein einziges Mal. Gleiches galt für Breno, der für 1,6 Millionen am Ende aber ebenfalls keinen Punkt brachte.

Für 700.000 Euro holte Mathieu Delpierre zumindest vier Zähler. 23 Punkte holte Thomas Hitzlsperger für seine 2,4 Millionen Marktwert.

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