Thomas Strunz übt massive Kritik an allen drei Mannschaften am Tabellenende. Bayern sieht er vor dem Pokalfinale unter Druck.

Hallo Fußball-Freunde,

Nürnberg und Braunschweig sind verdient abgestiegen. Aber auch der HSV hat schlecht gespielt.

Alle drei Mannschaften haben die letzten fünf Spiele verloren. Das ist eine Beleidung des Wortes Abstiegskampf.

Daher kann ich die Hamburger auch nicht als Favoriten in der Relegation ausmachen, ich sehe die Spiele gegen Fürth völlig offen.

Die Führungsspieler gehen beim HSV nicht voran. Die Spieler wissen doch gar nicht mehr, wie man gewinnt oder einen Rückstand aufholt. Der Zweitligist hat dagegen nichts zu verlieren.

Ganz im Gegensatz zum HSV hat der FC Bayern eine herausragende Saison gespielt - zumindest bis zum Gewinn der Meisterschaft Ende März.

Pep Guardiola hat der Mannschaft schon seinen Stempel aufgedrückt und sie hat ja phasenweise auch überzeugt.

Trotzdem wurde der Titel am Samstag nicht so euphorisch gefeiert, denn die klare Niederlage gegen Real Madrid wirkt natürlich immer noch nach.

Die Anspannung scheint sehr hoch. Die Bayern müssen jetzt Dortmund im Pokalfinale schlagen, sonst werden die Diskussionen den Verein und Pep Guardiola über den Sommer begleiten.

Schon jetzt sieht man ja, wie die Rückschläge der letzten Wochen die Diskussionen angeheizt haben.

Da kochen dann Geschichten hoch wie die stockenden Vertragsverhandlungen mit Toni Kroos, die Formkrise von Franck Ribery oder das Hick-Hack um Mario Mandzukic und Robert Lewandowski.

Dennoch muss ich Robert Lewandowski ein Riesenlob aussprechen, dass er sich trotz des feststehenden Wechsel in Dortmund nicht hat hängen lassen.

Die Bayern können sich auf einen tollen Spieler freuen. Ich finde er ist im Moment der beste Stürmer in Europa, weil er so komplett ist

Bis demnächst,

Euer Thomas Strunz

Ex-Nationalspieler Thomas Strunz wechselt sich in dieser Saison als Experte im Volkswagen Doppelpass und bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Helmer und Mario Basler ab.

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