Der VfL Wolfsburg spielt in der kommenden Saison in der Europa League. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Spieltags © getty

Nach der verpassten Champions-League-Teilnahme weicht beim VfL Wolfsburg und Mönchengladbach die Enttäuschung der Freude.

Wolfsburg - Die Tür zur Champions League wurde ihnen am letzten Spieltag vor der Nase zugeschlagen, doch die "Verlierer" im Millionen-Spiel um den Qualifikationsplatz trauerten der Königsklasse nicht hinterher (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Nach dem hoch verdienten 3:1 (1:0) des VfL Wolfsburg gegen die enttäuschende Borussia aus Mönchengladbach (Bericht) nahmen beide Klubs das verlorene Fernduell gegen Bayer Leverkusen sportlich. ( 889082 DIASHOW: Die Bilder des 34. Spieltags )

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"Das ist so, das akzeptieren wir. Mit Platz fünf und der Europa League können wir sehr gut leben", sagte Wolfsburgs Coach Dieter Hecking.

Und auch sein Gladbacher Trainerkollege Lucien Favre wollte den erneuten Einzug der Fohlen in den Europapokal nicht klein reden und forderte vom Umfeld mehr Demut: "Vor drei Jahren war Gladbach mit einer anderen Mannschaft tot. Wir können alle zufrieden sein."

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De Bruyne überragend

Im direkten Verfolger-Duell zeigten eigentlich nur die Wolfsburger, dass sie im nächsten Jahr unbedingt in der Königsklasse spielen wollten.

Angetrieben von einem überragenden Kevin De Bruyne, der das 1:0 mit einem sehenswerten Schlenzer selbst erzielt hatte und an vielen gefährlichen Situationen beteiligt gewesen war, zeigte der Werksklub Champions-League-Format.

Allofs will "maximalen Erfolg"

"Wir greifen in der nächsten Saison wieder an", sagte 22-Millionen-Euro-Mann De Bruyne nach seinem vielleicht besten Spiel im VfL-Trikot.

Auch auf internationaler Bühne, wie VfL-Manager Klaus Allofs betonte: "Wir wollen den maximalen Erfolg."

Die Aufschrift auf den weißen T-Shirts, die sich die Profis nach dem Abpfiff überzogen, war daher auch eine kleine Kampfansage: "Europa We(l)come".

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Eberl warnt vor Playoffs

Während die finanzstarken Wolfsburger für ihr Europapokal-Comeback sicher noch tief in die Tasche greifen werden, halten sich die Gladbacher zurück.

Mit den im Vergleich zur "Gelddruckmaschine" Champions League kleinen Einnahmen in der Europa League plant Sportdirektor Max Eberl nicht, zumal das Erreichen der Gruppenphase kein Selbstläufer sei:

"Jetzt heißt es in den Playoffs: Europa League oder lange Nase."

Arango mit schwachem Abschied

Nicht mithelfen wird sehr wahrscheinlich Zauberfuß Juan Arango, der seinen Abschied aus Mönchengladbach unlängst über die Medien angekündigt hatte.

Eberl wollte die Trennung auch am Samstag nicht bestätigen, doch mit seiner schwachen Leistung gegen Wolfsburg lieferte Arango keine Argumente, bei den Vertragsverhandlungen doch noch einmal nachzubessern.

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