Kevin De Bruyne (M.) leitete mit seinem 3. Saisontor den Wolfsburger Sieg ein. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Spieltags © getty

Der VfL Wolfsburg erledigt gegen Borussia Mönchengladbach seine Hausaufgaben. Für die Champions League reicht es dennoch nicht.

Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg hat trotz eines Sieges zum Saisonende das Millionen-Spiel Champions League verpasst.

Die "Wölfe" setzten sich zwar im Verfolger-Duell gegen Borussia Mönchengladbach hochverdient mit 3:1 (1:0) durch, im Fernduell um den Qualifikationsplatz vier behielt aber Bayer Leverkusen die Oberhand ( 889082 DIASHOW: Die Bilder des 34. Spieltags ).

Der überragende belgische Nationalspieler Kevin De Bruyne (30.), Ivan Perisic (68.) und Robin Knoche (82.) erzielten die Treffer für den VfL, der damit zumindest Tabellenplatz fünf vor den Gladbachern sicherte.

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Wolfsburg von Beginn an besser

Es ist Wolfsburgs beste Platzierung seit dem sensationellen Meistercoup 2009 unter Felix Magath. Für die enttäuschenden Gladbacher hatte Christoph Kramer lediglich zum zwischenzeitlichen 1:1 ausgeglichen (64.) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Von Anfang an zeigten vor allem die Wolfsburger, dass sie unbedingt in die Königsklasse wollen.

Das von Trainer Dieter Hecking offensiv aufgestellte Team übte viel Druck aus und kombinierte gefällig. Die Gladbacher suchten ihr Glück fast ausschließlich über Konter, bei denen aber zunächst der Zug zum Tor fehlte.

Max Kruse schien seine Nicht-Berücksichtigung für den WM-Kader in den Knochen zu stecken, der Stürmer spielte lange Zeit äußerst fehlerhaft.

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Bayer-Rückstand als Weckruf

Als das Spiel an Tempo verlor, gab es den Weckruf auf der Anzeigetafel, wo in der 22. Minute der Leverkusener Rückstand gegen Bremen eingeblendet wurde.

Aber erneut waren es die Hausherren, die daraufhin deutlich mehr investierten. Der Lohn war das hochverdiente 1:0 durch De Bruyne.

Acht Minuten später traf Ivan Perisic mit einem direkten Freistoß die Latte. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel hatte der VfL aber Glück, dass der allein aufs Tor zulaufende Kruse an Torhüter Diego Benaglio scheiterte.

Gladbach mit mehr Schwung

Der sichtlich unzufriedene Gladbach-Trainer Lucien Favre reagierte auf die schlechte Leistung seines Teams und brachte zur zweiten Halbzeit in Oscar Wendt einen frischen Mann.

Die Fohlen kamen mit deutlich mehr Schwung aus der Kabine, Wolfsburgs Defensive geriet zunehmend in Bedrängnis.

Perisic mit Dreifachpech

Auf der Gegenseite hätte Perisic für klare Verhältnisse sorgen können, doch der Kroate traf nach einem feinen Doppelpass mit De Bruyne zunächst den linken Pfosten, von dem der Ball an die Latte, den rechten Pfosten und schließlich aus dem Tor sprang.

Danach übernahm wieder der VfL die Kontrolle im Spiel. Der Ausgleich fiel daher überraschend und brachte die Gastgeber auch nicht aus dem Rhythmus.

Neben dem überragenden De Bruyne gefielen bei Wolfsburg auch Perisic und Knoche. Bei den Gästen erreichten lediglich Kramer und Marc-Andre ter Stegen Normalform.

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