Pierre-Michel Lasogga erzielte in dieser Saison bisher zwölf Tore © getty

Der Stürmer kriegt für das Endspiel in Mainz grünes Licht. Slomka freut sich - zwei Nationalspieler sind fraglich.

München - Der letzte Spieltag der Bundesliga-Saison 2013/14 steht bevor und der Hamburger SV versucht sich mit aller Kraft, in die Relegation zu retten.

Als Tabellensechzehnter hat der Traditionsklub aus der Hansestadt gegenüber den Verfolgern aus Nürnberg und Braunschweig mit einem respektive zwei Punkten Vorsprung die leicht besseren Karten.

Am 34. Spieltag muss der HSV in Mainz antreten (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm), das seinerseits im Kampf um die Europa-League-Qualifikation keine Punkte zu verschenken hat.

Bei den zuletzt chronisch auswärtsschwachen Hamburgern - acht Niederlagen in Serie - liegen alle Hoffnungen auf Stürmer Pierre-Michel Lasogga.

Der HSV-Topstürmer, der in dieser Saison in 19 Spielen zwölf Tore erzielte, kehrt nach seiner Oberschenkelverletzung in den Kader zurück und könnte die Sorgen im Sturm lindern.

Slomka: "Macht Hoffnung"

"Er steht zur Verfügung und macht Hoffnung", sagte Slomka auf der wöchentlichen Pressekonferenz.

Ohne Jaques Zoua und den langzeitverletzten Maximilian Beister blieb Trainer Mirko Slomka zuletzt nur Youngster Mattia Maggio als Alternative. Auch Innenverteidiger Johan Djourou kehrt nach seiner Adduktorenverletzung in den Kader der Norddeutschen zurück.

Ob Nationalspieler Marcell Jansen (Entzündung im linken Knöchel), der am Donnerstag von Bundestrainer Joachim Löw in den erweiterten WM-Kader berufen wurde, und Dennis Diekmeier (Oberschenkelzerrung) auflaufen können, entscheidet sich dagegen kurzfristig.

Die Aufstellungen zum Durchklicken:

Mainz bangt um Torjäger

Mainz bangt im "Endspiel", wie es auch Manager Christian Heidel voller Vorfreude nennt, um Torjäger Eric Maxim Choupo-Moting.

Hinter der Nominierung des Kameruners stehe wegen dessen Grippe "ein dickes Fragezeichen", sagte Tuchel. Auch Niko Bungert (Oberschenkelprobleme) droht im Fernduell auszufallen.

Für den gebürtigen Hamburger Choupo-Moting (25), der von Inter Mailand umworben wird, besitzt das Duell gegen seinen Ex-Klub eine besondere Brisanz. Ausgerechnet er, der 2011 vom HSV abgeschoben worden war, könnte den norddeutschen Traditionsklub erstmals in die 2. Liga befördern - falls er doch noch rechtzeitig fit wird.

Kehl und Kirch wohl zurück

Bei Borussia Dortmund stehen am Samstag bei Hertha BSC (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) Oliver Kirch und vermutlich auch Kapitän Sebastian Kehl wieder zur Verfügung.

Kirch hatte wegen einer Erkrankung am vergangenen Samstag gegen Hoffenheim (3:2) gefehlt, Kehl laborierte an einem Faserriss im Adduktorenbereich.

Bei Kehl wird die endgültige Entscheidung kurzfristig fallen.

Elfer-Versprechen für Lewandowski

Klopp will Robert Lewandoski, der zusammen mit dem Münchner Mario Mandzukic die Torjägerliste (beide 18 Treffer) anführt, beim Kampf um die Torjäger-Kanone unterstützen.

So erhielt der Pole ein Elfmeterversprechen. "Für ihn geht es um die Tor-Kanone. Wenn es einen gibt, darf er schießen", so Klopp.

Bei Hertha hat auch Adrian Ramos die Trophäe noch nicht abgeschrieben. Die Torjägerkanone "wäre ein schönes Abschiedsgeschenk. Mir fehlen zwei Tore, möglich ist das", sagte der kolumbianische Nationalspieler, der zu Dortmund wechseln wird.

Schalke bangt um Goretzka

Schalke 04 bangt vor dem letzten Saisonspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SPORT1.fm) um den Einsatz von Leon Goretzka.

Der 19-Jährige musste am Mittwoch wegen einer Prellung am Schienbein das Training abbrechen.

Sollte Goretzka nicht spielen können, dürfte entweder Chinedu Obasi oder Jefferson Farfan, der nach dreiwöchiger Auszeit wegen einer allergischen Reaktion auf ein Medikament in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, zum Zuge kommen.

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