Ohne Mario Gomez reist das deutsche Nationalteam nach Brasilien. Der Stürmer ist tief getroffen. Reaktionen zur Nominierung.

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München - Mario Gomez hat mit tiefer Enttäuschung auf seine Nicht-Berücksichtigung für die WM in Brasilien reagiert.

"Ein Anruf vom Trainer, der schmerzt", teilte der Stürmer des AC Florenz via "Facebook" mit: "Bis zuletzt habe ich daran geglaubt, rechtzeitig fit zu werden. Aber leider haben mich die Verletzungen in diesem Fussballjahr immer wieder zu sehr zurückgeworfen und am Ende hat es nicht gereicht - die hässlichste Saison meiner Karriere endet mit einem weiteren Rückschlag."

Bundestrainer Joachim Löw hatte am Donnerstagmittag insgesamt 30 Spieler in sein vorläufiges Aufgebot berufen. ( 888136 DIASHOW: Der vorläufige WM-Kader )

Neben Gomez blieben auch die Torhüter Rene Adler (Hamburg) und Marc-Andre ter Stegen (Mönchengladbach) sowie die Dortmunder Mittelfeldspieler Sven Bender und Ilkay Gündogan außen vor. (DATENCENTER: Der Spielplan der WM 2014)

In Hoffenheim und Freiburg wurde hingegen über Berufungen gejubelt.

SPORT1 fasst die Reaktionen zur Nominierung zusammen.

Mario Gomez (AC Florenz):

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Manuel Neuer (FC Bayern):

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Erik Durm (Borussia Dortmund):

"Die Überraschung und die Freude ist natürlich gigantisch. Für mich ist es eine große Ehre, dabei zu sein, und es ist die größte Ehre, mein Land vertreten zu dürfen. Ich möchte mich in jedem Training beweisen und zeigen, dass der Bundestrainer mich zurecht in das vorläufige Aufgebot berufen hat."

Kevin Volland (1899 Hoffenheim) zu SPORT1:

"Hansi Flick hat mich gestern Nachmittag angerufen. Die Nominierung war natürlich mit großen Glückgefühlen verbunden. Es fiel mir dann ein bisschen schwer, die Sache für mich zu behalten. Meinen Eltern, mit denen ich gestern Abend lange telefoniert habe, und meiner Freundin, mit der ich abends noch etwas Essen war, habe ich es natürlich gesagt. Ich werde mit den besten deutschen Spielern gemeinsam trainieren können. Das ist eine Ehre und es wird großen Spaß machen. Meinen Urlaub habe ich wie immer mit einer Reiserücktrittsversicherung gebucht. Ob diese in diesem Fall greift, weiß ich aber noch nicht. Ich werde mich da schlau machen. Aber, eines ist klar: Zur Nationalmannschaft zu fahren, ist viel besser als Urlaub. Das erste DFB-Trikot geht, wie ich das früher ja schon gesagt habe, an meine Mutter. Das habe ich ihr als Junge schon versprochen, weil sie so viel Zeit investiert hat, um mich zum Beispiel nach Memmingen und zu all den anderen Orten zum Training zu fahren."

Max Kruse (Borussia Mönchengladbach):

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Maximilian Meyer (Schalke 04):

"Für mich kam die Nominierung völlig überraschend. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet. Auch als sich Bundestrainer Joachim Löw am vergangenen Spieltag unsere Partie beim SC Freiburg angeschaut hat, war die A-Nationalmannschaft kein Thema für mich. Ich bin natürlich überglücklich, stelle jetzt aber keine großen Ansprüche. Ich weiß, dass noch sieben Spieler rausfallen und werde einfach mein Bestes geben."

Leon Goretzka (Schalke 04):

"Ich habe einen Tag vor Bekanntgabe des vorläufigen Kaders von Hansi Flick erfahren, dass ich dabei bin. Auch wenn ich mir vorher keine Gedanken über eine Nominierung gemacht habe, kann ich sie als Lohn für die gute Rückrunde betrachten. Ich freue mich sehr darüber, dass ich jetzt zum Kreis der Nationalmannschaft stoßen werde. Für mich ist es wichtig, dass ich erst einmal alle Abläufe kennenlerne und vielleicht sogar schon mein erstes Länderspiel bestreiten kann. Am Ende wird der Bundestrainer entscheiden, ob ich zum endgültigen Kader gehöre oder nicht. Ich werde auf jeden Fall alles dafür geben."

Marcell Jansen (Hamburger SV):

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Ron-Robert Zieler (Hannover 96):

"Gestern Abend gegen 21.30 Uhr kam der Anruf und die Info, dass ich bei der WM dabei bin. Ich habe mich über die Nachricht und die definitive Bestätigung sehr gefreut."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund):

"Unsere Jungs haben sich alle die Nominierung erarbeitet. Da wurde jetzt niemand ins Team reingequatscht."

Sascha Lewandowski (Trainer Bayer Leverkusen):

"Bernd Leno wird künftig noch bei zwei, drei WM-Turnieren dabei sein und auch im Tor stehen und nicht nur der dritte Mann sein."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg):

"Das überrascht mich nicht. Matze (Matthias Ginter, Anm. d. Red.) hat sich das verdient. Wenn es dann nicht zur WM reicht, geht die Welt nicht unter. Wenn es doch reicht, wäre es großartig. Was willst du mehr? Jetzt muss es der Letzte verstanden haben: Bei uns wird man Nationalspieler. Nicht Geld regiert die Welt, sondern Qualität und Ausbildung."

Stefan Effenberg (Ex-Nationalspieler):

"Gomez hat die Entscheidung von Joachim Löw zu akzeptieren - es ist auch nachvollziehbar, da er keine gute Saison gehabt hat. Das Risiko für Löw ist zu groß, Gomez mit zu so einem wichtigen Turnier zu nehmen, bei dem erwartet wird, dass Deutschland den Titel holt."

Arne Friedrich (Ex-Nationalspieler):

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Stefan Kretzschmar (SPORT1-Handball-Experte):

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