Oliver Kreuzer ist seit Juni 2013 Sportdirektor des HSV. ZUM DURCHKLICKEN: Die Bilder des Spieltags © getty

Oliver Kreuzer gewinnt der Pleite des Hamburger SV gegen den FC Bayern Positives ab. Nürnberg ist niedergeschlagen. Die Stimmen.

München - Der Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich nach dem 33. Spieltag weiter zu.

Nach den Niederlagen des Hamburger SV, des 1. FC Nürnberg und von Eintracht Braunschweig ist der Abstand zwischen den drei Kellerkindern gleich geblieben. ( 885351 DIASHOW: Die Bilder des 33. Spieltags )

Nun geht es am letzen Spieltag im Rennen um den Relegationsplatz ums Ganze. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Die besten Aussichten hat trotz der klaren 1:4-Niederlage gegen den FC Bayern immer noch der HSV. Und der geht trotz der Klatsche optimistisch in die letzte Saisonwoche.

SPORT1 hat die Stimmen von "sky" und aus den Pressekonferenzen zusammengefasst.

Oliver Kreuzer (Sportdirektor Hamburger SV): "Es war ein richtig gutes Spiel unserer Mannschaft. Die Leistung, die Leidenschaft und die Aggressivität, wie wir die Fans mitgenommen haben, war große Klasse. Nach Abpfiff war eine Jetzt-erst-recht-Mentalität zu spüren. Die wollen wir mitnehmen nach Mainz. Wenn wir die Leistung und Einstellung von heute transportieren, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir eine sehr gute Chance haben, in Mainz was zu holen. Wir fahren positiv nach Mainz."

Mirko Slomka (Trainer Hamburger SV): "Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und hatten einige Chancen. Leider haben wir uns nicht mit der Führung oder dem Ausgleichstreffer belohnt. Die Bayern sind mit dem ersten Torschuss in Führung gegangen - das ist der Unterschied. Der Knackpunkt war dann das 0:2 kurz nach der Pause. Das ist frustrierend. Trotzdem können wir viele gute Dinge mitnehmen. Wir haben den unbändigen Willen den Relegationsplatz zu erreichen. Die Konstellation hat sich nicht verändert. Für uns gilt, dass wir die Relegation weiterhin aus eigener Kraft erreichen können."

Heiko Westermann (Hamburger SV): "Ich denke, wir haben uns ordentlich gewehrt. Mit so einem Auftritt, besonders in der ersten Hälfte, wird mir nicht angst und bange. Aber das hätten wir mal ein paar Wochen früher hinkriegen sollen."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Nach der Champions-League-Niederlage war es heute nicht einfach. Aber wir haben uns in die Partie gekämpft, obwohl wir in der ersten Halbzeit Probleme hatten. Die zweite Hälfte war dann ein bisschen besser. Der Sieg war gut für unseren Rhythmus in der Vorbereitung auf das Pokalfinale in Berlin in zwei Wochen gegen Borussia Dortmund. Ich wünsche Hamburg das Beste für die nächste Woche, dass sie die Relegation erreichen. Ein Verein mit dieser Geschichte gehört in die Bundesliga."

So klang Pizarros Fallrückzieher bei SPORT1.fm

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Raphael Schäfer (1.FC Nürnberg): "Die Mannschaft war durch das 0:1 sehr verunsichert und hat nicht die passenden Antworten gefunden. Nach 10, 15 Minuten haben wir uns ein paar Chancen herausgespielt, aber die musst du reinmachen. Dann kommst du zurück ins Spiel. Dann schafft man es, dass die Fans, die neutral ins Stadion gekommen sind, positiv auf die Mannschaft zu sprechen sind und sie anfeuern. Aber das hat die Mannschaft in der Situation nicht geschafft. Am letzten Spieltag ist alles noch machbar. Ich hoffe, dass wir es irgendwie schaffen, auf Schalke den Dreier holen die anderen Mannschaften uns die Chance geben, an ihnen vorbei zu ziehen."

Roger Prinzen (Interimstrainer 1. FC Nürnberg): "Wir sind alle sehr niedergeschlagen. Wir hatten uns viel vorgenommen, viel geredet mit der Mannschaft und den Spielern, aber nach vier, fünf Minuten kam dann gleich der nächsten Rückschlag. Danach hatten wir die Riesenchance zum Ausgleich. Dann hätten wir den Umschwung vielleicht geschafft. Möglichkeiten hatten wir, leider hat uns da die Entschlossenheit gefehlt. Die Stimmung ist sehr getrübt. Es ist uns leider im letzten Heimspiel nicht gelungen, alles zu mobilisieren. Wir werden trotzdem die Möglichkeit für das nächste Wochenende suchen und versuchen die, die uns schon abgeschrieben haben, eines Besseren belehren."

Fredi Bobic (Sportvorstand VfB Stuttgart): "Eine große Last fällt von uns ab. Der Siegtreffer von Wolfsburg hat die ganze Saison widergespiegelt."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Glückwunsch an die Mannschaft, dass sie das Spiel gewonnen hat. So stark wie wir die ersten 35 Minuten aufgetreten sind, war dies selten in dieser Saison der Fall - mit einer brutalen Dominanz, mit einem guten Passspiel. Wenn du eine absolute Spitzenmannschaft bist, machst du den Sack da aber zu. Das ist der nächste Schritt, den ich mir von meiner Mannschaft wünsche. In der zweiten Halbzeit war der Faden nach dem Ausgleich erst einmal total weg. Dass wir das 2:1 noch machen, hat unsere Mannschaft auch in dieser Saison gelernt. Sie weiß, dass sie auch in der Nachspielzeit noch Tore schießen kann."

Torsten Lieberknecht (Trainer Eintracht Braunschweig): "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben gegen eine bockstarke Augsburger Mannschaft verloren. Trotz dieser Niederlage bleibt unser Kopf jetzt oben. Wir müssen eben einfach in Hoffenheim gewinnen."

Das Last-Minute-Drama von Eintracht Braunschweig bei SPORT1.fm

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Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund) über die Verabschiedung von Robert Lewandowski: "Ich bin ganz, ganz stolz auf unsere Leute hier. Das war Gänsehaut, das ganze Stadion hat gestanden. Das ist empathisch bis zum Umfallen, das ist gerecht, das ist fair. Das hier heute war beispielgebend. Ich möchte mich bei jedem bedanken, der das hier abgezogen hat. Das war groß."

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Mich ärgern die Gelb-Rote Karte und die Gelbe Karte für Huntelaar, da er nächste Woche gesperrt sein wird. Wir wollen nächste Woche den dritten Platz festmachen und da fehlt er uns natürlich. Er hat nachher gefragt was er denn gemacht haben soll. Anscheinend müssen wir noch Regelkunde mit ihm machen.?

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach) über die Chancen auf den Champions-League-Qualifikationsrang: "Die Chancen sind sehr, sehr dünn."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): über seine Verabschiedung durch die Eintracht-Fans: "Da geht einem viel durch den Kopf. Mir gingen die drei Jahre durch den Kopf. Wir hatten immer Jahren phantastische Unterstützung durch das Publikum, vor allem im letzten Jahr im Europacup - das war sensationell, was da abgelaufen ist. Man arbeitet dafür, dass man so etwas erleben kann. Es geht nicht immer nur ums Geld, es geht um Emotionen und Leidenschaft. Insofern war es bewegend."

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