Thomas Strunz erklärt in seiner SPORT1-Kolumne die Gründe, warum sich Dortmund gegen die Top-Teams derzeit so schwer tut.

Hallo Fußball-Freunde,

Gegen die Hertha hat Borussia Dortmund die dritte Heimniederlage in Folge kassiert, fünf Pleiten in der Hinrunde gab es unter Trainer Jürgen Klopp noch nicht.

Das entscheidende ist aber, dass der BVB die Top Sechs der Liga null Punkte geholt hat. Die Bundesliga hat sich mittlerweile auf das Spiel der Dortmunder eingestellt.

Die Gegner stehen defensiv stabiler, Leverkusen und Bayern haben das bei ihren Siegen in Dortmund gezeigt.

Sie haben mit langen Bällen das schnelle Umschaltspiel der Dortmunder unterbunden.

Dazu kommen die vielen Verletzungen. Erik Durm hat sich als linker Verteidiger zum Stammspieler gemausert, aber auf Dauer kann er Marcel Schmelzer eben nicht ersetzen.

Er spielt konzentrationsmäßig am Limit. Daraus resultieren die individuellen Fehler wie gegen die Hertha.

So ziehen die Bayern immer weiter davon. Und das, obwohl sie nicht mal gespielt, sondern in Marokko die Klub-WM gewonnen haben.

Was mich am meisten bei den Bayern beeindruckt, ist das sie immer noch Lust auf ihr eigenes Spiel haben.

Der Hunger nach Erfolg ist immer noch riesengroß. Und vor allem die Leidenschaft ist ungebrochen.

Die Bayern werden den Fußball in den nächsten Jahren auf europäischer Ebene beherrschen.

Bis demnächst,

Euer Thomas Strunz

Ex-Nationalspieler Thomas Strunz wechselt sich in dieser Saison als Experte im Volkswagen Doppelpass und bei der sonntäglichen SPORT1-Kolumne mit Thomas Helmer und Mario Basler ab.

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