Orhan Ademi (r.) kam vom SC Rheindorf Altach nach Braunschweig © getty

Ein aberkanntes Tor beim Sieg gegen Hoffenheim lässt die Eintracht kalt und weckt Hoffnungen. Ein Elfer entscheidet.

Braunschweig - Mit neuer Hoffnung in die Winterpause: Eintracht Braunschweig hat sich im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. ( 823717 Bilder des Spiels )

Nach einer couragierten Leistung setzten sich die Niedersachsen zum Hinrundenabschluss gegen 1899 Hoffenheim verdient mit 1:0 (1:0) durch und verließen zumindest bis Samstagabend den letzten Tabellenplatz.

Torsten Oehrl verwandelte vor 21.600 Zuschauern in der 29. Minute nach einem Foul von Sven Schipplock an Ermin Bicakcic den fälligen Elfmeter zum Treffer des Tages für die ersatzgeschwächten Platzherren, die zuletzt vier Niederlagen in Folge kassiert hatten.

Tor aberkannt

Der Stürmer hatte bereits in der 15. Minute den Ball über die Torlinie bugsiert, der Treffer wurde jedoch fälschlicherweise wegen Abseits nicht anerkannt. Braunschweigs Timo Perthel sah in der 82. Minute die Gelb-Rote Karte.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Speziell in der Auftaktphase erarbeiteten sich die Gastgeber gleich drei gute Einschussmöglichkeiten. Die größte Chance vergab dabei Orhan Ademi, der in der 16. Minute freistehend an TSG-Torhüter Jens Grahl scheiterte. 120 Sekunden zuvor schoss der Mittelfeldspieler knapp über die Querlatte. Ein Heber von Omar Elabdellaoui verfehlte in der 13. Minute knapp sein Ziel.

Früher Wechsel

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol reagierte auf die Unsicherheiten seiner Hintermannschaft und ersetzte schon in der 22. Minute Jeremy Toljan durch Sejad Salihovic. Dessen Einwechslung hätte sich schon 60 Sekunden später bezahlt machen können, doch der Bosnien traf mit einem Distanzschuss nur den rechten Außenpfosten.

Nach dem Seitenwechsel wurde die ohnehin nur mäßige Partie immer zerfahrener und unansehnlicher. Binnen sechs Minuten verpasste Ademi zweimal die Vorentscheidung, als er in der 47. Minute an Grahl scheiterte und in der 53. Minute nur das Außennetz traf.

1899 kommt auf

Nach einer Stunde übernahm das Gisdol-Team mehr und mehr die Spielkontrolle, konnte daraus aber zunächst kein Kapital schlagen.

Der Neuling zahlte dem kräftezehrenden Laufspiel der ersten 45 Minuten Tribut und konzentrierte sich fast vollständig auf die Defensivarbeit.

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