Jürgen Klopp wurde mit dem BVB zweimal Deutscher Meister © getty

Nach dem erfolgreichen Abend in Marseille geht's für den BVB im Liga-Alltag weiter. Die Personalsorgen sind nach wie vor groß.

München - Nach der erfolgreichen Champions-League-Unternehmung geht Borussia Dortmund mit viel Rückenwind, aber auch mit schweren Beinen in die Liga-Aufgabe bei 1899 Hoffenheim (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm).

"Wir müssen erneut bereit zur absoluten Arbeit sein", sagte BVB-Coach Jürgen Klopp.

Neben den verletzten Neven Subotic, Mats Hummels, Sven Bender, Marcel Schmelzer und Ilkay Gündogan fehlt auch der gesperrte Sokratis. Zudem sind Nuri Sahin und Manuel Friedrich fraglich.

Für Klopp geht es daher auch allein darum, "einfach Punkte zu sammeln" und gegen "mögliche Drecksschlagzeilen anzuspielen". In der Abwehr könnte Youngster Marian Sarr nach seiner Königsklassen-Premiere in Marseille (2:1) nun auch in der Bundesliga debütieren.

Die voraussichtlichen Aufstellungen zum Durchklicken:

Draxler geht auf Reisen

Das Spiel des Dortmunder Erzrivalen Schalke 04 gegen den SC Freiburg (So., ab 15.15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm) findet derweil in der heimischen Arena statt, doch Julian Draxler ging bereits am Donnerstag wieder auf Reisen.

Der Jung-Nationalspieler postete bei Facebook ein Foto von sich im Flugzeug, mit Baseballkappe und den üblichen überdimensionalen Kopfhörern.

Nachdenklich schaute der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler. "Auf dem Weg zum Doktor, noch einmal genauer untersuchen lassen", schrieb er.

Am Abend zuvor hatte sich Schalke durch einen Sieg gegen Basel für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert, diesen Triumph aber teuer bezahlt.

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Draxler verletzte sich am linken Oberschenkel, Benedikt Höwedes am rechten. Beide werden in diesem Jahr nicht mehr auflaufen können.

Man habe einen super Schritt gemacht, bemerkte Draxler, aber dieser müsse nun auch bestätigt werden. Damit traf Draxler den Nagel auf den Kopf.

Der Erfolg in der Champions League verbesserte die Stimmung in Gelsenkirchen deutlich, auch der wackelnde Trainer Jens Keller durfte durchatmen.

Gegen Freiburg wieder unter Druck

Sollte gegen Freiburg kein Sieg gelingen, könnte die Stimmung aber auch ganz schnell wieder in die andere Richtung umschlagen.

"Wir haben nur bis zum Spiel am Sonntag gegen Freitag etwas mehr Ruhe", erklärte Keller. Sportdirektor Horst Heldt bekräftigte nochmals, nach Abschluss der Hinrunde Bilanz ziehen zu wollen.

Mit sechs Punkten aus den verbliebenen zwei Spielen hätte Keller wohl deutlich bessere Karten.

Darf Goretzka ran?

Gegen Freiburg muss nun Keller nun sein DFB-Duo ersetzen. Am Freitag schob Youngster Leon Goretzka im Training Sonderschichten.

Gut möglich, dass Keller den aus Bochum gekommenen Mittelfeldspieler von Beginn an bringt.

Auch Kevin-Prince Boateng könnte wie schon gegen Basel wieder im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen.

In diesem Fall würde Adam Szalai in der Spitze beginnen. Wie auch immer, Schalke braucht den nächsten Sieg.

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