Claudio Pizarro kehrte 2012 zum FC Bayern zurück © getty

Pizarro fällt mit einem Muskelbündelriss mehrere Wochen aus. Schalke 04 spielt wieder mit einem echtem Stürmer.

München - Bayern München beklagt vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm) einen weiteren Ausfall.

Claudio Pizarro hat sich am Donnerstag einen Muskelbündelriss im rechten vorderen Oberschenkel zugezogen.

Der 35 Jahre alte Angreifer werde vier bis sechs Wochen ausfallen, berichtete der Champions-League-Sieger auf seiner Internetseite.

Die Muskelverletzung zog sich der Peruaner bei einer Pass- und Torschussübung zu. Am Mittwochabend war er noch beim 5:0-Sieg gegen Viktoria Pilsen als Einwechselspieler zu einem Kurzeinsatz gekommen.

Ohne Pizarro bestreitet der Rekordmeister also sein drittes Heimspiel innerhalb von acht Tagen. Bei den Münchnern entspannt sich derweil die Situation in der Innenverteidigung.

Boateng kehrt zurück

Der in der Champions League gesperrte Jerome Boateng darf in der Bundesliga wieder spielen. Sein Nebenmann Dante fällt mit einer Risswunde noch aus.

Bei Hertha gibt es ein Gedränge im defensiven Mittelfeld: Haime Hosogai ist nach seinen Leistungen in den vergangenen Wochen gesetzt. Um die zweite Sechser-Position streiten sich derzeit Tolga Cigerci, Levan Kobiashvili und Peter Niemeyer.

Die voraussichtlichen Aufstellungen zum Durchklicken:

Verbeek baut um

Drei Einheiten und viele Gespräche liegen hinter Gertjan Verbeek. Am Freitag wird sich zeigen, ob sich sofort der Erfolg einstellt. Dann tritt der 1. FC Nürnberg mit Neu-Coach Verbeek beim VfB Stuttgart an. (Fr., ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm)

Bei seinem Debüt will der Niederländer "ein bisschen was ändern". So kündigte er an, dass Robert Mak und Josip Drmic in Stuttgart beginnen werden. Das Duo sicherte dem Club zuletzt bei Eintracht Frankfurt einen Punkt. Joker Drmic erzielte den Ausgleich nach Vorlage durch Joker Mak.

Verbeek kann zudem auf die wiedergenesenen Daniel Ginczek und Markus Feulner zurückgreifen. Angreifer Ginczek, der sich vor knapp vier Wochen einen Zehenbruch zugezogen hatte, dürfte sogar beginnen. Suspendiert bleiben vorerst Hanno Balitsch und Timo Gebhart.

Niedermeier für Rüdiger

Stuttgarts Coach Thomas Schneider muss notgedrungen seine Abwehr umstellen. Beim seit sechs Spielen ungeschlagenen VfB fällt Verteidiger Gotoku Sakai mit muskulären Problemen aus. Für ihn rückt Karim Haggui in die Startelf.

Sicher fehlt auch der gesperrte Antonio Rüdiger. Dafür kehren Georg Niedermeier und Torwart Sven Ulreich nach überstandenen Verletzungen ins Team zurück.

Die Schalker können nur vier Tage nach der 0:3-Pleite gegen den FC Chelsea ihre Anhänger wieder versöhnlich stimmen. Gewinnt Jens Kellers Mannschaft das Revierderby gegen Borussia Dortmund (Sa., ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm), wird keiner mehr an das Champions-League-Spiel denken.

Szalai als Mittelstürmer

Gegen den BVB dürfte Schalkes Coach wieder auf Adam Szalai als Mittelstürmer setzen. Das Experiment mit Kevin-Prince Boateng als falsche Neun ging schief. Der Ghanaer ist im offensiven Mittelfeld besser aufgehoben.

Dortmunds Trainer hat vor Boateng großen Respekt. "Er ist auf Schalke eingeschlagen wie eine Bombe. Und dass er ein sehr guter Fußballer ist, steht außer Frage", betonte Jürgen Klopp.

Der BVB-Coach wird im Vergleich zum 2:1-Erfolg bei Arsenal London wohl eine Umstellung vornehmen: Pierre-Emerick Aubameyang hat nach seiner Einwechslung Pluspunkte im Konkurrenzkampf mit Jakub Blaszczykowski gesammelt.

Gladbach mit Oldie-Abwehr

Abwehrsorgen hat Lucien Favre. Borussia Mönchengladbachs Trainer muss bis zum Hinrundeende auf Alvaro Dominguez verzichten. Martin Stranzl fällt mit einer Gelb-Rot-Sperre aus. Havard Nordtveit wäre eine Alternative, doch der Norweger hat ein Knochenödem am Sprunggelenk.

So muss Favre gegen Eintracht Frankfurt (ab 15 Uhr im LIVE-TICKER und bei SPORT1.fm) zwei Routiniers in die Startelf beordern. Roel Brouwers und Filip Daems dürfte gegen die Hessen beginnen.

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